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EURO FINALE, BRUCK, 18.08.2015

Rad an Rad-Kämpfe im EURO Finale 2015

Die zweite Auflage des EURO Finales in der Speedworld in Bruck/Leitha war für Jorden Dolischka eine ganz besondere Herausforderung – schließlich gelang der Jung-Racerin beim ersten Antreten ein sensationeller 4. Platz!

Matthias Folkmann


Dieses Jahr ging es darum diese Leistung zu bestätigen, allerdings diesmal in der Klasse „Mini Max“ gegen wesentlich ältere Konkurrenten als noch in der Saison davor.

Schon im Freitagstraining zeigte sich, dass das Feld in diesem Jahr deutlich an Dichte zugelegt hat, und dass das Set-Up, mehr noch als sonst, eine Hauptrolle spielen würde. Jorden fand sich von Stint zu Stint immer besser zurecht – und konnte sich in den Qualifikationsläufen sukzessive steigern. Am Ende schaute ein 7. Qualifikationsplatz heraus und die Hoffnung, den Coup des Vorjahres wiederholen zu können, war riesengroß.



Auch der Sonntag hat mit dem "Warm Up" perfekt begonnen: Jorden konnte gegen die direkte Konkurrenz die schnellste Runde in den Asphalt brennen. Somit war alles angerichtet für einen spannenden Finaltag! Von Startplatz 7 ging es ins Pre Finale - und schon nach der ersten Runde war Jorden auf Platz 4. Nachdem aber auch schon bei den ganz Jungen um jeden Milimeter gekämpft wird, kommt es immer wieder zu heiklen Szenen. So auch für Jorden, die in einer der Schikanen von einem Konkurrenten von der Strecke bugsiert wurde und sich erst wieder um Position 20 einreihen konnte. Nach einer beherzten Fahrt mit dem Messer zwischen den Zähnen gelang es Ihr aber immerhin noch auf den 13 Rang vorzufahren.



Dieser 13. Platz war gleichzeitig der Startplatz für das große Finale. Wieder gelang Jorden ein super Start und so konnte sie einige Positionen gut machen. Recht schnell tauchte ihr Kart mit der Nummer 11 auf Rang 9 auf. Bei den folgenden Positionskämpfen passierte dann aber das Unglück - es kam zu einer Berührung mit einem Konkurrenten, die Vorderräder der Karts verhakten sich und beide Fahrer flogen ab. Zum Glück unverletzt konnte Jorden das Rennen aber nicht unmittelbar fortsetzen, weil der Motor abgestorben war. Also raus aus dem Kart Motor anstarten und weiter! Nachdem das Feld aber schon eine halbe Runde voraus war, war nicht mehr allzu viel möglich. Vom 34. fuhr sie in den letzten Rennrunden immerhin noch auf Endrang 25 vor - und konnte so doch noch ein Erfolgserlebnis feiern.

Somit ging das Euro Finale mit einem Lächeln zu Ende und auch das Betreuerteam bestehend aus dem Mechaniker-Opa Josef, Mama Ossi und Papa Martin war sehr stolz. Jorden hat eine tolle kämpferische Leistung gezeigt und mit regelmäßigen Rundenzeiten unter den "Top 5" auch ein weiteres Versprechen für die nahe Zukunft abgegeben. Und dass das Mädel auch (zum überwiegenden Teil) ältere Burschen äußert flink überholen kann, hat sie einmal mehr eindrucksvoll bewiesen.

Autorenverweis
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