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29.07.2015

10-jähriger Kartfahrer - erste Tests im Formel Rennwagen

In einem Alter, wo andere Jungs noch davon träumen Rennfahrer zu werden, ums Haus laufen und Motorgeräusche imitieren, oder gerade mal ein Kart probieren, sitzt ein kleines 10-jähriges Motorsport Nachwuchstalent bereits in einem echten Formel Rennwagen.

Procar Motorsport


Früh übt sich wer Meister werden möchte, und Patrick Schober hat hohe Ziele.
Mit 4 Jahren das erste Mal im Kart, mit 10 Jahren das erste Mal im Formel Rennwagen und jetzt gerade erst 11 geworden.
Derzeit fährt Patrick diverse Rennen in einem Rotax Micro Max Rennkart und macht dort sehr große Fortschritte.

Es war vielleicht weltweit einzigartig, als Patrick Schober Mitte und Ende Juli 2015 als 10-jähriger Knirps, bei bislang 2 Testfahrten einen Formel Rennwagen des Teams von Procar Motorsport bestieg und zur Überraschung aller dann absolut fehlerfrei auf einem Flughafenkurs seine Runden drehte.



Der für diese Testfahrt eingesetzte Formel König ist ein echter Rennwagen, kein Kinderspielzeug oder zu einem solchen umfunktioniert. Nein ein echter Rennwagen, der bis 2005 in der gleichnamigen Rennserie in Deutschland im Einsatz war.
Diese Rennwagen sind auch noch eher von der alten Schule, kein sequentielles Getriebe, nein eine klassische H-Schaltung in einem Geradeverzahnten nicht synchronisierten Renngetriebe.
Übrigens, erster Gesamtsieger in dieser Rennserie war damals der zukünftige Superstar Michael Schumacher.



Die ganze Aktion war aber natürlich nicht unvorbereitet, denn Patrick Schober bringt jedenfalls mehr als alle Voraussetzungen mit, die man von einem Förderungswürdigen Nachwuchstalent erwartet.
Also Sohn des derzeit amtierenden Österreichischen Tourenwagen Staatsmeisters Peter Schober sind die Motorsportgene bereits vererbt.
Geboren in Spanien, Österreichische Staatsangehörigkeit und wohnhaft in der Slowakei, wächst Patrick in einem vom Motorsport geprägten Umfeld auf.
Dieses Umfeld heißt Procar Motorsport und ist einer der größten Anbieter von Fahrerlebnissen mit Formel.- und Sportwagen.
So ist zum Beispiel Patrick Schober schon im letztem Jahr am Steuer eines Porsche 911 GT3 auf der Rennstrecke unterwegs gewesen.
Natürlich unter strenger Aufsicht seines Rennfahrerpapas am Beifahrersitz.


Bereits im Winter wurde das Projekt "Formelfahren" geplant und so hat Patrick beim jährlichen Neuaufbau der Rennwagen mitgeholfen, unter anderem auch bei der Arbeit an "seinem" Formelwagen, die Sitzposition für einen knapp 1,50 Meter kleinen Rennfahrer zu finden.

Das Autofahren und den Umgang mit der herkömmlichen H-Schaltung hat er mit Papa in einem alten VW Golf Cabrio gelernt.
Aber auch da war kaum von Lernen die Rede, denn schon nach wenigen Versuchen hatte Patrick alles im Griff und fuhr regelmäßig und auch alleine am Flughafengelände den Golf spazieren.

"Wir haben zur Sicherheit auch ein System in den Rennwagen eingebaut, wo ich per Fernbedienung die Zündung des Motors abschalten kann.
Allerdings ist Patrick bereits bei der ersten Fahrt derart souverän und professionell gefahren, daß an einen ferngezündeten Notstopp nicht zu denken war.
Aber diese Notfallmöglichkeit war natürlich gegeben." So Peter Schober von Procar Motorsport.



Wie die Zukunft aussieht?
Na erstmals wird er nun regelmäßig mit dem Formel Rennwagen unterwegs sein, anfänglich meistens natürlich noch auf der Flughafenstrecke.
Auch wird er natürlich weiterhin seine Rennen im Kart fahren und noch heuer auch in die nächsthöhere Klasse der Rotax Mini Max aufsteigen.
Ziel ist natürlich, so rasch als Möglich die Rennen nicht nur auf der Kartstrecke zu bestreiten, sondern in einem Formel Rennwagen auf den bekanntesten Rennstrecken.
Das wird rechtlich wahrscheinlich erst in 4 Jahren möglich sein, aber die Kartrennen sind eine überaus gute Schule im Motorsport, und 4 Jahre permanentes Training in den verschiedensten Formel Rennwagen, geben darüber hinaus natürlich einen enormen Erfahrungsschatz mit.



Alle Insider wissen, dass Talent, Erfahrung, die Gene und alle anderen Voraussetzungen nicht reichen, wenn DIE eine Notwendigkeit fehlt - das Kapital.
Patrick Schober wird natürlich immer DER sein, der bereits als 10.- jähriger mit den Formel Rennwagen gefahren ist als, wäre es das normalste der Welt.
Trotzdem ist er auf seinem Weg auf Sponsoren, Gönner oder einen Mäzen angewiesen.
Jetzt ist natürlich die beste Gelegenheit für Unterstützer den noch jungen Patrick Schober auf seinem Weg zu begleiten. Wie es aussieht wäre es eine Investition, die in diesem Bereich eine wahrscheinlich sehr gute Investition ist.




Autorenverweis
RMCA Rechnitz Bericht Schober
Nur der Motor konnte Patrick Schober einbremsen.
RMCA: Kalt-Warm gab es nicht nur beim Wetter
RMM: Gute Leistung von Schober
Procar Motorsport: Ereignisreiches 2015

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