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21.07.2014

Die neue Art des (E)Bikens

Nie mehr Tankstelle, nie mehr direkte Emissionen, nie mehr Langeweile. Die Elektromobilität ist im Alltag der Deutschen angekommen. Statistisch in den Zulassungszahlen haben elektrisch betriebene, zulassungspflichtige Fahrzeuge zwar noch keine Relevanz, doch sind sie im Verkehrsalltag längst keine Exoten mehr.

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Zum Vergleich: 2012 wurden in Deutschland 2.956 Elektro-Autos neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum waren es hingegen 3.041.360 Autos mit Verbrennungsmotor (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt). Dennoch: Längst haben auch renommierte Großserienhersteller ernstzunehmende und alltagstaugliche Autos im Portfolio. Zwar sind diese bislang nicht reisetauglich, bieten aber mit realistischen Reichweiten von etwa 100 Kilometern einen größeren Radius, als der Durchschnitts-Autofahrer pro Tag benötigt. Denn dieser legte im Jahr 2008 im Bundesschnitt 3,4 Wege mit einer Gesamt-Distanz von 39 Kilometer zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden).

Damit ist – trotz aller nach wie vor vorhandenen Nachteile wie Anschaffungspreis, Reichweite und Ladedauer das Elektro-Auto eine alltagstaugliche Alternative und kann einen Ansatz bieten, die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Diese sollen Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent reduzieren.

Ähnlich kurz sind laut den Wiesbadener Statistiker auch die täglichen Wege, die mit dem Motorrad zurückgelegt werden. Und auch hier schreitet die Elektrifizierung leistungsstarker Motorräder in großen Schritten voran. Allen voran der US-amerikanische Hersteller Brammo (Talent/Oregon), der mit dem 54 PS-starken Modell Empulse R das derzeit schnellste elektrisch betriebene Serien-Motorrad produziert, könnte einer der Taktgeber für ein neues Fahrzeug-Segment werden. Dessen Europa-Manager Hans Eder sieht in der Elektrifizierung des Motorrades insgesamt auch eine riesen Chance für die gesamte Branche. „Seit Jahren zurück gehende Zulassungszahlen sprechen eine deutliche Sprache, der Einzug des Elektro-Antriebes kann ganz neue Impulse setzen und der Branche einen echten Schub verleihen“, ist sich Eder sicher. Denn im Gegenteil zum Auto ist das Motorrad bereits heute prädestiniert, um den klassischen Verbrennungsmotor zumindest in gewissen Segmenten abzulösen.

Selbstverständlich sieht Eder im Bereich des Reisemotorrades und in allen Langstrecken-Disziplinen den Elektro-Antrieb erst in sehr ferner Zukunft als möglichen Standard. Doch überall dort, wo Distanzen von bis zu 100 Kilometer zurückgelegt werden müssen, bietet der Markt bereits heute alltagstaugliche Alternativen. „Die durchschnittlichen Wegeprofile des europäischen Motorradfahrers zeigen ganz deutlich, dass der Großteil der Biker auch heute mit einem Elektro-Motorrad gut bedient sein könnte“, so Eder weiter.

Auffallend ist indes auch, dass derzeit nicht die etablierten großen internationalen Motorrad-Hersteller die elektrische Zukunft des Motorrades im Visier haben, sondern eher kleine, innovative Hersteller aus Nordamerika Taktgeber sind. Einer davon ist der US-Amerikanische Hersteller „Brammo“, der sich in Talent/ Oregon zu einem der weltweiten Kompetenzzentren in Sachen Elektro-Motorrad entwickelt hat. „Von Talent aus wird die Zukunft der Elektrifizierung des Motorrades gestaltet“, sagt Eder weiter. Die kompetentesten Ingenieure der jeweiligen Disziplinen hat Craig Bramscher, der sein Geld ursprünglich mit Software verdient hat, in das kleine Örtchen nahe der kalifornischen Grenze gelockt. Einzig mit dem Ziel, das weltbeste Serienmotorrad zu bauen – und das zu erschwinglichen Endverbraucher-Preisen – quasi der Tesla auf zwei Rädern. Heraus gekommen ist dabei die „Empulse R“, die sowohl optisch wie auch technisch neue Wege beschreitet. 54 PS Leistung, Höchstgeschwindigkeit bis zu 180 km/h, Beschleunigung von ca. vier Sekunden von null auf hundert. Reichweite: Innerstädtisch bis zu 200 km, bei ökonomischer Fahrweise über Land bis zu 150 km, bei sehr sportlicher Fahrweise etwa 100 km. Akku-Kapazität: 10,2 kWh. Die Ladezeit beträgt – an einer 220 Volt-Steckdose - drei Stunden, das ermöglicht Tages-Distanzen von mehr als 300 Kilometer.

Harte Fakten, Vernunft und Ökologie sind das eine, Fahrspaß ist das andere. „Jeder, der einmal das Vergnügen hatte, auf einem leistungsstarken Elektro-Motorrad zu sitzen, ist begeistert und von der Fahrdynamik, dem Drehmoment und der Agilität restlos überzeugt“, so Eder weiter. Und so steht für viele Empulse-Fahrer weltweit auch der intensive Fahrspaß im Fokus. Die schnelle Feierabend-Runde, der Ausritt am Wochenende, manchmal auch mit eingeplantem Steckdosen-Stopp. Die neuen Formen des elektrischen Motorradfahrens sind vielfältig und kreativ. Einzig die Freude am Drehmoment, dem nahezu lautlosen Gleiten ohne Schall und Rauch steckt für diese neue Erlebniswelt den Rahmen ab. „Eine neue Form der Mobilität ist geboren“, sagt Eder abschließend.



Über die Empulse R: Die Empulse R ist derzeit das schnellste, in Serie gefertigte Elektro-Motorrad. Die technischen Daten: 40 kW Leistung (54 PS), 90 Nm Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, von null auf 100 in ca. vier Sekunden. Das sind technische Daten, die das derzeit Machbare darstellen. Dafür sorgt auch das 6-Gang-Schaltgetriebe, das bei nahezu jeder Geschwindigkeit einen optimalen Wirkungsgrad ermöglicht. Auch das ist eine Weltneuheit im Segment der Elektromobilität. Ab sofort sind Brammo Empulse R bei ausgewählten Motorradhändlern in ganz Europa erhältlich.

Mehr unter www.brammo.com

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