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RECHNITZ (BGLD), 5. MAI 2014

Austrian RaceKart Challenge Speedarena Rechnitz

Das Rennwochenende in Rechnitz präsentierte sich ab Samstag Nachmittag bei Kaiserwetter. Der gelungene Umbau, welcher termingerecht zum Rennauftakt fertiggestellt worden ist, fand allgemein sehr großen Anklang, und hat die Strecke auf jeden Fall aufgewertet. Und ließ sie in neuem Glanz erstrahlen, zur Freude der Fahrer und Besucher.

Michael Fiedler




Mich persönlich freut es sehr, dass ich bereits im zweiten Rennen eine herausragende Verbesserung der Organisation beobachten konnte. Sandor Hargitai, der Verantwortliche des Renngeschehens, hatte sich die Verbesserungsvorschläge zu Herzen genommen, und beispielhaft umgesetzt, indem mehr offizielle Marschalls eingesetzt wurden, um sicherzustellen, dass die Driving Standards eingehalten werden.

Ich möchte hier anmerken, dass ich damit noch nicht an der Umsetzung und Erfüllung meiner persönlichen Ziele und Wünsche für diese Rennsaison angelangt bin, aber es wurden bereits große Schritte dafür getan. Das Ausmaß und die Höhe der Strafen, haben einige Fahrer sehr überrascht und getroffen.

Ich er hoffe mir dadurch einen höheren Merk-und Lernerfolg, nach dem Motto: Besser zu hart als gar nicht. Nach meiner Erfahrung lernen die Fahrer nur so, natürlich kann aber immer noch bei der Höhe der Strafen und Auflagen nachgebessert werden.



79 Fahrer nahmen in Rechnitz am Renngeschehen teil, das Fahrerlager war ausgelastet. Leider waren nur vier der österreichische KZ2 Fahrer am Start. Generell zeigt es sich, immer mehr, dass eine österreichische Serie nur durch Partnerschaften mit anderen Ländern funktionieren kann. Wie toll war es damals, als der Styria Karting Club und MCC456 im Jahre 2011, wo das Starterfeld mehr als 34 KZ2 Fahrern aufwies.




MicroMax , 18 Gesamtstarter

Die österreichische Fraktion hatte einen gelosten Motor! Düse und auch Übersetzung sind vorgegeben, daher sind sie etwas benachteiligt. Doch Maxi Traillion zeigt, dass man trotz dieser Umstände unter die Top Acht fahren kann. Im Zeittraining war er der schnellste Österreicher dieser Fraktion. Jordan Dolischka war ebenfalls unter den Top 10, genauso wie Daniel Kainrath.

Rennen Eins:
Ein sehr spannender Beginn: 18 Fahrer bewegten sich Richtung Kurve Eins, plötzlich die Freigabe durch den Starter, obwohl das Feld offensichtlich zu schnell war, doch der erwartete Unfall blieb aus.

Jedoch gab es viele Kämpfe und Berührungen. Maxi Tarillion war schon bis auf P6 vorgekommen, doch dann stach er in eine Lücke, wo keine war, diese Fehlentscheidung führte dazu, dass er den Spoiler verlor. Dieser unglückliche Zustand beraubte ihm seiner Siegchance unter den Österreichern. Auch Jordan, das einzige Mädchen im Feld, vertrat die Österreicher gut. Sie bewegte sich gekonnt nach vorne, und gewann, verdient, vor Daniel Kanrath. Camilo Stubenberg kämpfte sich ebenfalls durch das Feld nach Richtung Spitze, jedoch laut Rennleitung :“ zu hart“. Wie bereits erwähnt fielen die Strafen ungewöhnlich hoch aus; bei der Verfehlung< Stoßen mit Überholen> gab es 10 Plätze Abzug! Somit war es Hugo Schaffarz, der sich über P3 freuen konnte.

Rennen Zwei:
Dieses Mal war der Start Regelkonform, aber es drehte sich ein Kart im Mittelfeld in Turn Eins, dies zu einem Crash führte. Hugo Schaffarz wurde deswegen aus dem Rennen gerissen.
Maxi Tarillion, Camilo Stubenberg und auch Hannes Zwick kamen aus den letzten Reihen immer weiter nach vorne. Doch Jordan Dolischka war nicht zum Einholen. Souverän fuhr die Kart-Prinzessin das Rennen nach hause, und holte sich somit zum zweiten Male die meisten Punkte im Rennen. Tarillion hatte das Rennen seines Lebens, und schaffte es noch auf P2, auch Camilo Stubenberg gelangte weit nach vorne, und freute sich auf Position drei in diesem Rennen.

Bei der Tageswertung wurden die beiden Läufe zusammen gezählt, daher gab es folgendes Resultat:

1. Jordan Dolischka
2. Daniel Kainrath
3. Camilo Stubenberg

Lustiges Detail am Rande: es gab gleich Drei Vierte: Benjamin Schlamp, Hannes Zwick, Hugo Schaffarz



MiniMax

Diese Klasse wird wohl in den nächsten Jahren an Stärke zulegen, wenn es genügend Umsteiger aus der Micro Max Klasse gibt.

Lukas Dunner kam als führender nach Rechnitz, musste jedoch wegen einem Darmvirus vorzeitig abreisen. Wir wünschen baldige Besserung.

Nico Jörg nahm sogleich die neue Herausforderung an, und wollte in die Meisterschaft eingreifen. Er holte sich natürlich die vollen Punkte, und glich mit Dunner aus. Daraus ergibt sich wieder eine spannende Wende, und in dieser Meisterschaft ist wieder alles offen.

Ansonsten verlief aber das Rennwochenende nicht ganz nach Wunsch für ihn, denn er hatte einige Probleme mit den ungarischen Kollegen und verpasste das Podium.

Junioren

In Jesolo waren es die Hofer Festspiele, doch seine Teamkollegen konnten extrem Nachlegen. Im Zeittraining sah es für die Speerspitze der SWA noch nach dem gewohnten Bild aus, denn Hofer sicherte sich die Pole vor seinem Teamkollegen Mick Wishofer. Daniel Machacek, der in den letzten Wochen, sehr hart an sich arbeiten mußte, um wieder den Anschluß an seine Teamkollegen zu finden, freute sich über Platz 3, und Nic Schöll, der Youngstar und Umsteiger, von der Mini Klasse, war noch Vierter. Sprich komplettierte ein gutes Speedworld Ergebnis, war jedoch mit Platz Vier nicht ganz so glücklich. Auf Platz 5 kam Felix Kotyk der für VPDR an den Start ging.

Rennen 1, das pre Finale:
Max Hofer und Mick Wishofer waren nebeneinander in Reihe 1 und schossen auf die erste Kurve zu, Wishofer sah eine Lücke hinter Hofer und stach hinein, um P2 abzusichern, doch die Lücke war anscheinend doch nicht da, und so crashten Hofer und Wishofer zusammen. Das Ganze blieb zwar ohne weitere Folgen, aber zeigte gleich am Start das sich die Vier nichts schenken . Teamkollegen hin oder her.

Die vier Speedworld Kids und Felix Kotyk wurden angeführt von Hofer, und fuhren dem übrigen Feld geschlossen davon. Kotyk wurde, von den SWA Fahrern fest in die Mangel genommen, und hatte dann durch eine kleine Auseinandersetzung mit einem Hütchen, welches unter sein Kart rutsche. Dadurch verlor er viel Zeit und den Anschluß an die Spitze…

An der Spitze wurde es enger und enger. Wishofer rutschte auf Platz 4 zurück , wegen der Startaktion. Hofer konnte es gar nicht fassen, denn plötzlich wurde er von einem Teamkollegen überholt. Einige Runden später war es dann plötzlich Daniel Machacek, der das Feld anführte. Nic Schöll auf Platz 2.

Wishofer der aufgrund der Startaktion auf Platz 4 zurück rutschte, kämpfte sich wieder nach vorne und übernahm sogar die Führung. Konnte sich jedoch nicht über Platz 1 freuen, weil die Rennleitung dieses Mal sehr hart durchgriff, und ihm so drei Sekunden Strafe aufbrummte. Das reichte zwar noch für Platz 4, aber der Sieg war futsch. Daraus ergab sich, dass Daniel Machacek, der in Jesolo noch bis zu 0,6 Zehntel pro Runde zurück lag, sich wieder zurück an die Spitze meldete und das gleich einmal mit einem Sieg.


Rennen 2, Finale:
Wishofer wollte an diesem Wochenende mehr. Schon in den ersten Kurven fand er einen Weg auf Platz 2. Er konnte auch Machacek von Beginn an, unter Druck setzen. Dann war es so weit: Wishofer übernahm die Spitze, doch absetzen konnte er sich nicht. Machacek wurde Runde um Runde weiter nach hinten gedrückt und landete am ende auf Platz 4. Nic Schöll schaffte es aber mal, nach einem Missglückten Start auf Platz 2 zurück, und versuchte einen Weg an Wishofer vorbei zu finden, doch den hat er dann nicht mehr gefunden. Kotyk konnte auch dieses Mal, die ganze Renndistanz mithalten, und viel dann erst am Schluß ab.
Die ersten 4 waren nur 0,8 Zehntel im Ziel auseinander.

Tageswertung:
1. Mick Wishofer
2. Nic Schöll
3. Daniel Machacek
4. Max Hofer
5. Felix Kotyk



Senioren

In dieser Klasse gibt es drei Favoriten. Max Weinzierl, Meister von 2013, heuer im Team von KSB, Niki Laa, mehrfacher Meister und Vize Meister 2013 und Constantin Schöll Mitglied der SWA.

Diese Drei, obwohl auch einige starke Ungarn am Start waren, lagen vorne...
Weinzierl zeigte erneut seinen Speed und knallte eine Fabelzeit hin. Der Rest des Feldes war dann schon knapper.

Rennen 1:
In Rennen Eins konnte Schöll, Weinzierl zwei Runden lang beschäftigen, doch dann setzte er sich immer weiter ab, und holte sich den Sieg. Laa hingegen konnte auch nur anfangs mit Schöll mithalten und viel dann ebenfalls ab.

Rennen 2, Finale:
Dieses Mal gelang der Plan von Constantin Schöll. Er setzte Weinzierl von Beginn an unter Druck, und fand mit einem Spitzen Manöver den Weg an Weinzierl vorbei. Weinzierl verlor gleich 2 weitere Plätze und Schöll genoss die Führung. Doch Weinzierl ließ sich nur mäßig aus der Ruhe bringen und holte sich relativ schnell Platz 2 zurück. Dann begann die Jagd auf Schöll. Das gelang ihm auch, aber nur am Anfang. Denn dann kam Schöll immer mehr in seinen Rhythmus und holte sich den Tagessieg.

Niki Laa sah lange Zeit wie der sichere Dritte in diesem Rennen aus, doch musste er wenige Runden vor Schluß sein Kart abstellen. Somit war der Weg frei für Niki Kresse, doch Stefan Artner lief zur Höchstform auf und schaffte es den Wiener noch einzuholen und kam somit das erste Mal aufs Podest.

1. Constantin Schölll
2. Max Weinzierl
3. Stefan Artner



DD2:

Auch in diesem Starterfeld wurde nur um halbe Punkte gefahren. Da es nur vier Teilnehmer waren.
Drei Top Stars waren am Start. Ference Kanscar, Jan Wünschek und Ferdinand Habsburg.

Ference liebt diese Bahn, und zeigte das auch eindrucksvoll. In Jesolo kam er im Finale nicht aufs Podest, doch hier holte er sich den Dripple. Pole und 2 Laufsiege.
Gut, dass er nicht zur Österreichischen Meisterschaft zählt. ;)

Jan Wünschek hatte es dieses Mal auch etwas leichter mit Ferdinand Habsburg, da dieser auf ein neues Chassis umstellte, und damit anscheinend weniger gut im Training zurechtkam.
Somit war es auch eine klare Angelegenheit im Zeittraining und in Rennen Eins.

Im Rennen Zwei schien Habsburg schon besser zu recht zu kommen. Er kam vor Wünschek zu liegen, und die Beiden kämpften hart um die Spitze in der österreichischen Wertung. Ziemlich am Schluß setzte Wünschek in Turn Zwei zum Überholen an, aber verschätze sich total. Die Beiden krachten zusammen und drehten sich. Habsburg konnte weiterfahren. Da Wünschek aber ein guter Freund ist, blieb er solidarisch stehen und ließ sich dadurch auf den letzten Platz zurück fallen.

Somit waren es plötzlich Alexander Gumpenberger und Patrick Weinstock die sich über die Plätze an der Sonne freuen konnten.

Tageswertung:
1. Alexander Gumpenberger
2. Patrick Weinstock
3. Ferdinand Habsburg



KZ2 Die Königsklasse

Leider waren in dieser Klasse nur vier Starter, und somit auch nur um halbe Punkte unterwegs.

Es waren dafür die Beiden Meisterschaftsführenden vor Ort, die sich gegenseitig nichts schenkten. Die Beiden trieben sich an, und so hatten auch die Mitstarter von Ungarn keine Chance um den Sieg.

Philipp Moitzi holte sich die Pole Position und Laufsieg eins.
Neumann gab alles und kam auf Platz 2.

Rennen 2 war dann schon Spannender:
Neumann erwischte einen bombigen Start, und katapultierte sich weg. Die Rennleitung empfand dies zu gut, und brummte ihm fünf Sekunden Strafe auf (Laut Video wurde das widerlegt, kam aber zu spät). Philipp Moitzi überraschte das Ganze derart, dass er nicht gut vom Start weg kam und sogar auf Platz 4 zurück lag. Doch es war seine Bahn und sein Tag. Er kam immer weiter nach vorne. Ein Ungar, machte Moitzi das Leben schwer, doch Motzi wollte den Sieg und schob diesen Kollegen auf die Seite und fuhr vorbei.

Lange Zeit dachte Motizi er hatte den Sieg errungen. Doch wieder kam die Rennleitung zu Wort und ahndete das unsanfte Überholmanöver. Somit wurde es nur Platz 3 im zweiten Lauf. Somit konnte Neumann trotz fünf Sekunden sich den Sieg holen.

Tageswertung:
1. Nico Neumann
2. Sebastian Leskoschek
3. Philipp Moitzi



Sportwoche CUP

Man of The race wurden:

Nico Neumann
Nic Schöll
Constantin Schöll


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