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BRUCK/LETIHA (NÖ), 14.06.2013

ÖTSM: SRT erstmals geschlagen

Für die Teams der österreichischen 4-Takt Kartmeisterschaft ÖTSM ging es am vergangenen Wochenende zum dritten Rennwochenende nach Bruck an der Leitha. Nachdem man bei SRT p.b. B&B u. Scharmüller alle bisherigen Läufe der aktuellen Saison für sich entscheiden konnte, wollte man auch dieses Rennwochenende den Punktevorsprung auf seine unmittelbaren Verfolger im Gesamtklassement ausbauen – jedoch war man sich bewusst, dass die Konkurrenz hier besonders stark sein wird – Bruck darf man durchaus als Heimspiel für einen Großteil der Teams in der ÖTSM nennen.

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So ging es am Samstag für die Teams bei gutem Wetter in das 6h-Rennen. „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ startete vom dritten Platz in das 6h-Rennen – die Poleposition sicherte sich „BIKEoRADO p.b. Eastreal“ vor „M&P Racing“. Die insgesamt knappen Zeitabstände im Qualifying ließen ein spannendes und enges Rennen erwarten. Bei „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ setzte man voll und ganz auf sein reifenschonendes Rennsetup, von dem man sich konstant gute Rundenzeiten erwartete und zeigte sich mit Position drei im Qualifying somit absolut zufrieden.



Die erste Stunde verlief für „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ auch ganz nach Plan – bis nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit sich ein Hinterreifen löste. Dank einer hervorragenden Reaktion schaffte es Lukas Hackensellner das Kart auf der Strecke zu halten und konnte es sogar bis in die Boxengasse retten. So konnte man sich zumindest das Warten auf das Abschlepp-Kart ersparen und umgehend mit der Reparatur beginnen. Die Diagnose ergab, dass die Bolzen der Radnabe gebrochen waren, weswegen man das Hinterrad verloren hatte. Dank perfekter Boxenarbeit verlor man durch diesen Zwischenfall jedoch gerade mal zwei Runden – dennoch fand man sich weit hinten im Feld wieder. Mit konstant guten Rundenzeiten arbeitete man sich Stück für Stück nach vorne, schlussendlich sollte es der dritte Rang werden, gerade einmal wenige Sekunden hinter Position Zwei, die an „BIKEoRADO p.b. Eastreal“ ging. Den Sieg holte sich mit rund 20 Sekunden Vorsprung „M&P Racing“, für die es der erste Sieg der Teamgeschichte sein sollte – ein mehr als verdienter Sieg, nachdem „M&P Racing“ bereits einige Male ganz knapp bedingt durch Pech den Sieg verpasst hatte.



Am Sonntag war man bei „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ um Wiedergutmachung bemüht – die verlorenen Punkte des Vortages wollte man sich in den 8 Sprintrennen nur zu gerne wieder zurückerkämpfen. Auch hier konnte man von Anfang an mit schnellen Rundenzeiten und perfekten Rennen überzeugen. Auch im dritten Sprint lag man bis wenige Kurven vor Schluss mit Stefan Jilka auf Position 1, als dieser von seinem Kontrahenten im Kampf um die Führung mit einem unfairen Manöver von der Strecke geschoben wurde. Im Eifer des Gefechts folgte in der Auslaufrunde das Revanche-Foul – die Rennleitung hatte somit keine andere Wahl als beide Fahrer mit einer Runde Abzug zu bestrafen – „M&P Racing“ für das unfaire Überholmanöver, „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ für das unfaire Revanche-Foul.



Für „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ bedeutete das nun für die verbleibenden 5 Sprintrennen, dass man sich keine Fehler mehr erlauben dürfte, wollte man noch ein Wort um den Gesamtsieg der Sprint-Tageswertung mitreden. Bis zum letzten Rennen verlief auch alles ganz nach Plan – mit starken Rennen arbeitete man sich in der Gesamtwertung wieder an die Spitze. Der Letzte Sprint sollte die Entscheidung bringen – nur ein Punkt trennte die beiden Erstplatzierten in der Tageswertung. Wer also den letzten Sprint vor seinem direkten Konkurrenten beenden würde, sollte auch die Tageswertung gewinnen. In einem sehenswerten Duell mit immer wieder wechselnder Führung war bis zwei Runden vor Schluss noch alles offen, doch dann schlug das Pech für „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ an diesem Wochenende ein letztes Mal zu: die Lenkstangenaufnahme brach und man musste den Gesamtsieg kampflos „2beFOUND Racing p.b. Kartcom“ überlassen. Der Ausfall im letzten Rennen bedeutete für „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ den erneuten dritten Gesamtrang, Platz Zwei sicherte sich „M&P Racing“.



Für „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ gilt es nun, das durchwachsene Wochenende abzuhaken. Oft hatte man in dieser Saison vom Pech der Konkurrenz profitieren können, diesmal war man selber der Leittragende. Am 20. Juli geht es dann für die Teams nach Saalfelden zum 24h-Klassiker, den man bereits zweimal in Folge für sich entscheiden konnte und nun alles dafür tun wird, das Tripple perfekt zu machen.
Trotz dem diesmal nicht perfekt verlaufenem Wochenende kann man bei „SRT p.b. B&B u. Scharmüller“ trotz allem auf ein tolles Rennwochenende mit tollen Rennen und engen Zweikämpfen zurückblicken, bei denen auch die Veranstalter wieder für perfekte Rahmenbedingungen und größtmögliche Chancengleichheit gesorgt haben.

Autorenverweis
ÖTSM: SRT verteidigt den Titel souverän
ÖTSM: SRT erstmals geschlagen
ÖTSM: Maximale Punkteausbeute für SRT
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