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HUNSRÜCKRING (D), 15.06.2010

Veni vidi vici - Erster und dritter Platz für RMW-Eurotec

Bei hochsommerlichen Temperaturen reiste das RMW Eurotec Team, mit zwei alten RMW Piloten und einem Neuzugang im Team, vom vierten bis sechsten Juni, zum zweiten Lauf der ADAC Kartmasters auf dem Hunsrückring und war gleich zweimal bei den Schaltkarts auf dem Siegertreppchen vertreten.

rmw


Beim Training am Freitag, stellte sich nach Reifenproblemen bei allen Fahrern schnell heraus, dass sich für die Rennen am Sonntag eine besondere Taktik ausgedacht werden musste. Allerdings machte die Rennleitung Zugeständnisse, kürzte die beiden Finalrennen um jeweils eine Runde und gab statt dem üblichen einen Ersatzreifen noch weitere zwei Ersatzreifen aus.



Der „Neue“ im Team, Marcel Jeleniowski gab sein Comeback im Tony Kart und lehrte der Konkurrenz das Fürchten. Er dominierte das gesamte Wochenende, obwohl er zunächst wegen der vorher beschriebenen Reifenproblematik schonend fahren musste. Dies kam ihm dann im ersten Wertungslauf zu Gute. Nach einem Rennabbruch am Sonntag wegen plötzlich umschwankenden Wetterbedingungen, von super Sonnenschein zu sinnflutartigen Regenfällen, tat er sich zunächst noch in den folgenden drei Runden schwer, fand aber schnell wieder zu seiner vorher gezeigten Form zurück und konnte das Rennen kontrolliert auf dem ersten Platz nach Hause bringen.



Marcel zeigte sich begeistert vom Wochenende und bedankte sich beim RMW Eurotec Team und dem KSM Team für die gute Zusammenarbeit!



Christian Wangard der zweite RMW-Eurotec Pilot auf dem Siegertreppchen, hatte zunächst noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Im zweiten Heat musste Christian das Rennen wegen eines Getriebeschadens beenden und im ersten Rennen mit einem Ersatzmotor von Platz 18 starten. So konnte er sich zunächst wegen vermehrten Unfällen und dem getauschten Motor, nur auf den zwölften Platz vorarbeiten. Im zweiten Rennen meinte es Petrus dann gut mit ihm und nach einem Rennabbruch bei plötzlich eintretenden Regenfällen, konnte Christian Wangard sich in seiner Paradedisziplin zeigen und den dritten Platz nach Hause fahren.



Fabrice Bröcker, der dritte im Bunde, hatte leider wieder einmal Pech. Zuerst machten ihm die neuen Reifen Probleme, mit denen er vier zehntel langsamer war. Anschließend kam es im zweiten Heat zu einer leichten Kollision und im Finale wurde er kurz vor Rennabbruch unsanft von einem Mitkontrahenten von der Bahn befördert. Im weiteren Rennen mit Regenreifen musste Fabrice nun vom letztern Platz starten, bei dem es ihm zunächst noch gelang sich einige Plätze voranzukämpfen. Doch leider hatte er wieder eine unverschuldete Kollision mit einem Fahrer und musste das Rennen beenden.



Teamchef Michael Wangard: „Unsere vorher gut durchdachte Reifentaktik ging letztendlich wegen dem einsetzenden Regen nicht ganz auf. Dennoch haben wir zwei Fahrer unter den ersten drei Plätzen in der Meisterschaft. Ich bin sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Unser Neuzugang Marcel Jeleniowski ist ein vielversprechendes Talent mit viel Erfahrung und kann unseren beiden anderen Fahrern viel weiterhelfen. Jetzt drücke ich genau wie beim letzten Mal noch Fabrice Bröcker die Daumen, damit seine Pechsträhne endlich abreißt und wir mit all unseren Schaltkartfahrern so gute Ergebnisse erzielen können“!


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