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28.02.2010

M-Tec Racing erfolgreich beim Wintercup in Malaga

Das M-Tec Racing Team reiste mit den österreichischen Brüdern Julian und Simon Wagner nach Malaga. Unterstützt von Teamchef Manfred Haufe und Mechaniker Harald Müller sorgten die zwei M-Tec-Piloten (Junior-Fahrer Julian und Senior-Fahrer Simon) mit ihren Rundenzeiten gleich am Mittwoch, dem ersten Testtag beim Wintercup, für Zufriedenheit. Aufgrund des durchwachsenen Wetters während der freien Trainings am Mittwoch und Donnerstag, verbunden mit viel Kälte und Regen, konnte das Team viele Einstellungen ausprobieren und war bestens gerüstet für die kommenden Qualifyings am Freitag Nachmittag.

M. Haufe


Julian erreichte in seiner Gruppe, bei seinem ersten Euro-Lauf, einen hervorragenden zehnten Rang im Zeittraining, was am Ende des Tages Startreihe fünf, in den Samstag stattfindenden, Heats bedeutete.

Ähnlich wie sein Bruder, konnte sich Simon bei den Senioren für den elften Platz im Qualifying qualifizieren, was ihm die Starts aus der sechsten Reihe in den Heats ermöglichte.



Mit den Resultaten fünf, acht und sechs sicherte sich Julian den direkten Einzug ins Finale. Nicht zu vergessen sind auch seine drei Führungsrunden in Heat drei, doch in der Führungsposition passierte ihm der einzige Fehler in dieser Woche: Er rutschte von der Strecke und musste die Führung wieder abgeben, fiel einige Plätze zurück, aber konnte sich wieder auf Platz sechs vorkämpfen.

Sein Bruder hingegen, war vom Pech verfolgt: Im ersten Heat konnte er am Start zehn Plätze gewinnen, wurde dann aber gedreht und landete neben der Strecke. Zudem kam noch hinzu, dass der Motor aufgrund des heftigen Regens ausging und sich nicht starten ließ. Nach einigen Versuchen gelang es ihm dennoch und er konnte das Rennen von ganz hinten wieder aufnehmen.

Das Ergebnis war ein doch eher enttäuschender 25. Platz, da er von seinen Zeiten nur minimal langsamer war als die Spitze. Im zweiten Heat endete seine Pechsträhne immernoch nicht, im Gegenteil: Sein Rennen endete schon vor der Überquerung der Startlinie, indem er von seinem Hintermann gedreht wurde und im Aus landete! Auch der dritte Heat lief nicht so vielversprechend wie erhofft, am Ende war lediglich der 16. Platz zu verzeichnen, was zur Folge hatte, dass er im Second Chance-Heat nur eine winzige Chance hatte, von ganz hinten startend, noch einen Platz fürs Finale zu bekommen.



Simon startete im Second Chance Heat aus Reihe 13 und konnte einige Gegner durch tolle Überholmanöver überholen und arbeitete sich Position 13 nach vorne. Allerdings langten die Runden nicht, um einen Startplatz fürs Finale kämpfen zu können.

Nach den Heats war Julian achter im Ranking und durfte deshalb im Prefinale von diesem Rang starten. Doch das Prefinale verlief nicht so gut wie die vorangegangenen Heats, er verlor sieben Plätze, hatte aber große Hoffnung aufs Finale, denn es war noch alles möglich.
Von 15 gestartet, legte Julian einen phänomenalen Start hin und befand sich schon nach wenigen Metern auf Platz 10.

Doch dies war noch nicht das Ende des Triumphes an diesem Tag: Runde um Runde erkämpfte sich einen Platz nach dem anderen bis er nur noch wenige Zehntel hinter dem Drittplatzierten hatte, doch leider ergab sich keine Möglichkeit mehr, diesen anzugreifen, da die zu absolvierenden Runden schon gefahren wurden.

Vater, Mechaniker Harald und Teamchef Manfred Haufe freuten sich riesig über den Erfolg Julians. Doch dieser ärgerte sich nach der Zieleinfahrt zunächst nur über den einen fehlenden Platz um ein Startgeld für einen Euro-Lauf zu gewinnen. Sein Mechaniker Harald: „Es hat Spaß gemacht, mit den Jungs zu arbeiten, sie haben die ganze Woche konzentriert an sich und an der Einstellung des Chassis gearbeitet. Und dass mein Fahrer Julian auch den vierten Platz im Finale erreichte, ist einfach nur großartig! Leider hatte sein Bruder Simon sehr viel Pech, aber das wird sich bestimmt bei der nächsten Gelegenheit ändern.“

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