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AUSTRIAN KARTING CHALLENGE, BRUCK/LEITHA (N�), 03.10.2009

AKC: Finale in der Speedworld

Weil in zwei von drei Divisionen schon alles entschieden war ging bei Kaiserwetter leider nur ein kleines aber qualitativ hochwertiges Starterfeld ins Saisonfinale der AKC auf der Strecke 3 in Pachfurth. Bereits im Vorfeld war klar, dass der eine oder andere ganz ohne Druck fahren konnte, aber trotzdem gab es nur Favoritensiege.

Bericht: Georg Gruber


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Rotax Junioren – Ladies first!

Die Rotax Junioren waren die einzigen, wo zumindest mathematisch mehr als ein Titelkandidat zu finden war, allerdings war die Aufgabenstellung für Sandra Simbürger eigentlich sehr einfach. Einmal nur Erste oder Zweite werden, und dann wäre der Sack zu. Nun weiß ja jeder, dass im Motorsport das „nur“ Erster oder Zweiter werden, alles andere als einfach ist, aber andererseits kennt in der Szene absolut jeder die Stärke der Niederösterreicherin in Bruck/Leitha. Immerhin hatte sie ja auch bei der ÖM hier alles in Grund und Boden gefahren, nur der Titel wurde der jungen Dame in einer Schmierenkomödie sondergleichen von der OSK aberkannt.
Diesmal aber setzte die junge Dame schon im Qualifying ihre eigenen Maßstäbe. Als einzige knallte sie einen Zeit unter 43 sec in den Asphalt und wäre damit sogar bei den Senioren auf Position 2 gestanden. Selbst bei den Schaltkarts hätte diese Zeit noch für P6 gereicht. Ganze 7 Zehntel dahinter fand sich Florian Wiesinger, der seinerseits Marcel Müller um lediglich eine einzige Hundertstel auf Platz 3 verwies. Position 4 ging an einen wirklich stark fahrenden Dominik Herler. In der 3. Reihe fanden sich Christopher Höher und Florian Janits.

Im ersten Rennen passierte genau das was alle erwarteten. Sandra Simbürger düpierte den Rest des Feldes und fuhr einen sicheren Sieg ein, womit ihr auch der AKC Titel nicht mehr zu nehmen war. Dahinter hatte sich Marcel Müller gleich beim Start Flo Wiesinger geschnappt und auch wenn der junge Oberösterreicher gewaltig Druck machte, vorbei kam er an Müller nicht mehr. Dominik Herler fuhr ein einsames Rennen auf Rang 4 nach Hause, während hinter ihm Florian Janits seinen 5. Platz nur knapp vor Ines Gruber retten konnte. Pechvogel des Rennens war ganz sicher Christopher Höher, ein Bremsdefekt zwang den Kärntner nach 5 Runden in die Box.

Der zweite Lauf brachte ganz vorne nichts neues. Sandra Simbürger siegte erneut überlegen vor Marcel Müller, dahinter aber rauschte Dominik Herler nach einem beinharten (aber fairen) Zweikampf gegen Florian Wiesinger als Dritter ins Ziel. Rang 5 ging wieder an Flo Janits der wieder von einem Mädchen bedrängt wurde, diesmal aber von Jessica Klima. Günther Luger kam nur 5 Runden weit, denn als der Niederösterreicher in der Zielschikane einmal knapp neben der Linie war, fand er sich schon im Kiesbett wieder. Ebenfalls ziemlich deprimiert im Ziel fand sich Oliver Ofner wieder, er war beim Start von einem (einer?) Konkurrenten (Konkurrentin?) umgedreht worden und hetzte dem Feld mit Riesenabstand hinterher.

Die Tageswertung ging klarerweise an Sandra Simbürger vor Marcel Müller. Wegen des besseren Qualis ging Rang 3 an Florian Wiesinger.


Rotax Max Senior – Alles für Lukovic.

Sandro Lukovic stand schon vor dem Finale als Gesamtsieger fest und dementsprechend cool ging der Wiener in die Veranstaltung. Poleposition zu holen schien dann zunächst ganz easy, aber Mario Novak forderte Lukovic dann doch noch heraus. Lukovic legte noch einmal nach und stellte dann wieder klare Verhältnisse her. Novak blieb auf der 2, dahinter teilten sich Robert Ortner und Niki Laa die zweite Reihe. In Reihe 3 fanden sich Alexander Veit und Felix Diesel, dahinter Karl Riener und Rainer Krenn.

Lukovic schoss auch gleich beim Start des ersten Rennens davon und ließ der Konkurrenz keine Chance mehr. Novak verlor durch die schlechtere Außenbahn eine Position und musste sich Robert Ortner geschlagen geben, der das Rennen schließlich auf P2 beendete. Vierter wurde Alexander Veit vor Niki Laa. So richtig zur Sache ging‘s aber im Mittelfeld, wo die Freunde des HSV Amstetten ihre eigene Clubmeisterschaft mit aus trugen. Heftige Positionskämpfe und Rad an Rad Duelle zeigten, dass im Lauf der Saison aus den „Hobbyfahrern“ echte Kartcracks geworden sind.

Lauf 2 war wieder eine klare Sache für Lukovic, auch wenn er diesmal etwas länger brauchte um sich von seinen direkten Verfolgern abzusetzen. Niki Laa und Mario Novak kämpften bis zur Mitte des Rennens und wurde erst bei den Überrundungen von einander getrennt und liefen in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 2 und 3 ins Ziel ein. Dahinter kam es in den letzten Runden zu einem Drama beim Überrunden. Robert Ortner, hart bedrängt von Alexander Veit, lief auf die zu überrundenden Jakob Hornbachner und Willibald Zöttl auf. Diese beiden kämpften aber gleichzeitig um den Sieg in der Masterswertung und hatten nicht wirklich ein Auge übrig für die blaue Flagge von Rennleiter Alois Guttmann. So stolperte Ortner über einen der beiden Mostviertler Piloten, während es Veit gelang das ganze Schlamassel für sich auszunutzen und so noch als Vierter ins Ziel kam.

Die Tageswertung ging klar an Lukovic vor Mario Novak und Robert Ortner.
Bei den Masters siegte Michael Pauser.


Die Shifter – Jugend forsch.

Von Anfang an war klar, dass im Shifterfeld die Jugend den Ton angeben würde. Marcel Müller (der jüngste), Dominik Klima (der stand schon als Gesamtsieger fest), Benjamin Diesel und Thomas Grabner dominierten die Trainings und so ging es auch ins Rennen. Reihe 3 durften sich dann Reinhard Brandtner und Hannes Brandstötter teilen, in der 4. Reihe starteten Wolfgang Johrendt und Helmut Stocker. Besonderes Pech hatte Jürgen Kreindl. Er konnte im Quali nur eine Runde fahren und auch im ersten Rennen ging das Kart nicht mehr, somit musste Kreindl frühzeitig aufladen.

Im ersten Rennen ging zunächst Marcel Müller in Führung, dahinter kämpften Dominik Klima und Benjamin Diesel. Doch nicht lange, dann war Diesel mit einem Schaltungsdefekt aus dem Rennen. Plötzlich wurde Müller immer langsamer. Eine Sitzstrebe war beim Kärntner gebrochen und das Kart damit eigentlich unfahrbar, so musste der Bursche Dominik Klima ziehen lassen konnte aber Platz 2 vor Thomas Grabner heimbringen. Rang 4 holte sich Reinhard Brandtner vor Reinhard Haberfellner. Hannes Brandstötter verlor nach einer Kollision die Streckenübersicht und kürzte ganz gewaltig ab, das brachte ihm leider eine Disqualifikation ein. Überhaupt hatte Brandstötter nicht seinen Tag denn in Lauf 2 kam er wegen defekter Benzinleitung nur eine Runde weit.

Das zweite Rennen sah dann wieder Müller in Führung doch diesmal hielt sein Energy Kart und damit konnte ihn auch Klima nicht mehr erreichen. Der wurde Zweiter vor Thomas Grabner. Benjamin Diesel hatte vom vorletzten Startplatz aus einen Großangriff angekündigt, doch offensichtlich hatte er das Pech diesmal gepachtet. Nach lediglich einer halben Runde brach die Motoraufhängung des CRG Kart und damit war für Ben Diesel die große Show vorbei bevor sie richtig begonnen hatte. Platz 4 und 5 holten sich wieder Reinhard Brandtner und Reinhard Haberfellner.

Die Tageswertung ging wegen des besseren Qualis an Marcel Müller vor dem punktegleichen Dominik Klima. Thomas Grabner holte sich Platz 3.

Die Masterswertung ging an Reinhard Brandtner.


Bei der abschließenden Jahressiegerehrung der AKC verkündete Andreas Gaiseder auch gleich, wie er sich die AKC 2010 vorstellt, und hat auch gleich Kooperationspläne mit anderen mitteleuropäischen Veranstaltern präsentiert. Die AKC wird es also auch im nächsten Jahr geben, die genauen Details klärt man in der Winterpause.


Alle Ergebnisse und Tabellen gibt es auf www.mspa.at nachzulesen.

Autorenverweis
AKC: Finale in der Speedworld

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