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SPEEDWORLD, 15.08.2009

ÖM 2009: Teil 2 - Der Samstag

Sommerliche Hitze ließ nicht nur Teilnehmer, Betreuer und Offizielle schwitzen sondern brachte auch das eine oder andere Setup - Problem zu Tage. Harry Egger und sein Team haben also nicht nur die Veranstaltung sondern auch das Wetter im Griff.

Georg Gruber


Rotax Mini Max - Ein Talent marschiert durch!

Thomas Preining ist ganz klar der Fahrer, den es bei den Minis zu schlagen gilt. Preining bringt das richtige Motorsportverständnis bereits von zu Hause mit (nona bei dem Papa) und macht noch dazu keine Fehler. So war es nicht verwunderlich, dass der 11-jährige Oberösterreicher heute beide Rennen gewinnen konnte, auch wenn es im ersten Lauf gar nicht so einfach war, wie es am Ende in der Rangliste aussah.

Dominik Hauser und Christoph Hillinger kamen auf den Rängen 2 und 3 ins Ziel doch wurde Hillinger wegen eines Startvergehens mit 10 sec. bestraft. Daher rückte Peter Huber im Klassement auf Rang 3 auf.

Lauf 2 brachte dann ein Drama unmittelbar vor dem Zieleinlauf. Paul Pauser und Dominic Hauser lieferten sich ein sehenswertes, hartes aber faires Duell um Platz 2 hinter Preining, als in der letzten Runde unmittelbar vor der Zielschikane der Supergau über die beiden Burschen hereinbrach. Nebeneinander war man sich näher und näher gekommen, als sich plötzlich die beiden Karts ineinander verkeilten und lächerliche 120 Meter vor dem Ziel stehenblieben wie Dr. Doolittles "Rückdichziehdich".

Nichts ging mehr für beide Piloten und während die beiden versuchten ihre Karts vom jeweils anderen Gefährt zu befreien raste das ganze restliche Feld an ihnen vorbei. Schadenfrohen Menschen sei ins Stammbuch geschrieben: Mal selbst nachdenken wie man sich gefühlt hätte in dem Alter und in der Situation.

Durch diesen Zwischenfall kam Christoph Hillinger auf Rang 2 und Peter Huber als Dritter ins Ziel, aber erneut fasste Hillinger wegen eines Startvergehens 10 sec. aus und damit rückte Joszef Kovacs auf Rang 3 nach. Die Videoüberwachung in Verbindung mit Rennleiter Mag. Hannes Maisel ist lückenlos.

Punktestand nach 2 von 4 Rennen:

1. Preining 50
2. Huber 36
3. Hauser 27


Easykart - Reicher am Siegen!

Simon Reicher ging nach den Qualifyings als der große Favorit ins Rennen, aber Alexander Supper machte ihm das Leben wesentlich schwerer, als zuvor angenommen werden konnte.

Lauf 1 ging für Reicher noch relativ glatt über die Bühne, im Laufe des Rennens konnte er sich einen kleinen Vorsprung auf Supper ausbauen der dann soweit bis ins Ziel ausreichte. Benjamin Dam landete auf Rang 3. Dahinter gab es einen packenden Dreikampf der in der Reihenfolge Fabian Vajde, Maximilian Zupanic und Dominik Vasko entschieden wurde.

Im zweiten Rennen allerdings da gng es ganz vorne heiß her. Oft zweimal pro Runde wechselte die Führung zwischen Supper und Reicher und in einem wahren Finalkrimi konnte sich Alexander Supper diesmal vor Reicher durchsetzen, allerdings nur bis zum grünen Tisch. Die Videokamera lieferte gnadenlos Bilder eines Startvergehens, daher gabs für Supper 10 sec. dazu und im Endeffekt Rang 6. Zweiter wurde damit Maximilian Zupanic vor Benjamin Dam.

Punkte:

1. Reicher 50
2. Dam 32
3. Zupanic 31


Rotax Max sen. - Lukovic im Höhenflug!

Unmittelbar vor dem Start zum ersten Rennen gab es Unruhe und Aufregung, weil die Hinterreifen von Polesetter Simon Wagner kleine Schnitte aufwiesen. Es gab daraufhin im Fahrerlager so viele (Verschwörungs-?)Theorien, dass sich der Autor hierzu nicht äußern wird. Fest steht es gab schon bessere Hinterreifen als die mit denen Simon Wagner das Feld in den ersten Rennlauf führte.

So gesehen kämpfte Wagner also schon mit stumpfen Waffen aber es wirft sich die Frage auf, wie weit er Sandro Lukovic, der hier seinen Titel verteidigen will, sonst Einhalt gebieten hätte können, denn der Wiener war sensationell unterwegs.

In einem Feld in dem eine Zehntelsekunde zumeist über 3 bis 4 Startplätze entscheidet fuhr Lukovic im Schnitt um etwa 12 Hundertstel pro Runde schneller, als der zweitplatzierte Thomas Jäger. Rang 3 ging an Josh Hart. Wagner belegte "nur" Platz 5 hinter Tomasz Krezeminski und haderte mit seinen Reifen und der Welt.

In Lauf 2 lief es für Wagner dann schon wesentlich besser aber Lukovic konnte er auch diesmal nicht halten. Erneut zischte der MKR - Pilot am Oberösterreicher vorbei und konnte, wenn auch nicht mehr so deutlich den 2 Lauf ebenfalls für sich entscheiden. Wagner kam auf Platz 2 ins Ziel vor Thomas Jäger.

Punkte:

1. Lukovic 50
2. Jäger 36
3. Wagner 31


Rotax Max Junior - Girliepower:

Sandra Simbürger wollte diesen Titel um jeden Preis verteidigen und die 17-jährige Niederösterreicherin ist auch auf dem besten Weg ihr Ziel umzusetzen. Kein anderer Juniorpilot durfte bisher Führungsluft schnuppern.

In Rennen 1 versiebte der grösste Konkurrent Ferenc Kancsar den Start und musste sich erst mühsam von Platz 5 wieder nach vorne kämpfen. Und seine Gegner machten es ihm nicht gerade leicht. So landete der Ungar auf Rang 3 hinter Matja Jurkovic aus Slowenien.

Auch in Lauf 2 siegte die junge Dame wieder. Kancsar war ihr zwar diesmal dichter auf den Fersen, aber er hatte nicht mit Mag. Maisel und der Videoüberwachung gerechnet. Zwar als 2. im Ziel fand sich Kancsar nach dem Abholen von 10 Strafsekunden auf Rang 6 wieder. Damit war Jurkovic erneut Zweiter und Marcel Müller belegte Rang 3.

Punkte:

1. Simbürger 50
2. Jurkovic 40
3. Müller 29


KZ2 - Gastfreundliche Kavaliere???

Wer immer auch Fabian Federer dazu motiviert hat, nach Bruck zu kommen, er hat dafür gesorgt dass ein italienisches Riesentalent auch hier bekannt wird. Und eigentlich könnte man ja streiten darüber ob Federer als Südtiroler nicht doch eher Österreicher ist, aber da zerbrechen sich schon schlechtere Menschen darüber den Kopf.

Jedenfalls geigt der Bursche ganz gewaltig auf und hat eigentlich nur im Slowenen Kristijan Habulin einen echten Gegner gefunden. Habulin gelang es nämlich den schlechten Start von Federer im ersten Rennen so zu nutzen, dass er trotz des immensen Drucks des Südtirolers bis zum Ende des Rennens Platz eins behaupten konnte.

Platz 3 ging an Titelverteidiger Andreas Schrangl und hinter ihm fanden sich bereits beide Damien des Feldes auf den Plätzen 4 (Patricia Immervoll) und 5 (Nina Dittrich). Sämtliche sonstige Favoriten hatten sich bereits vor dem Fallen der Zielflagge verabschiedet.

Der Start von Lauf 2 ging dann an Federer und von da an war klar, dass auch Habulin dem Italiener nichts mehr anhaben konnte. Dritter wurde diesmal Patrick Loidl und die beiden Damen fanden sich auf den Ränge 7 (Dittrich) und 9 (Immervoll) wieder.

Punkte:

1. Habulin 45
1. Federer 45
3. Schrangl 27

Autorenverweis
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