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RIO DE JANEIRO (BRA), 07.08.2009

IKWC: Austria ist dabei!

Manuel Tenschert und Alexander Gumpenberger haben sich die lange Reise nach Brasilien angetan um bei der IKWC teilzunehmen. Hier nun die ersten Einzelbewerbe, wo es richtig zur Sache ging, leider auch mit den Pannen des Veranstalters. Ein Bericht von Martina Lörincz.

Martina Lörincz


Renntag 1

Am ersten Renntag der IKWC 2009 in Brasilien waren die Fahrer um 10 Uhr in der Halle versammelt. Da die Ambulanz noch nicht vor Ort war, musste noch etwas gewartet werden. Als die Ambulanz schließlich ohne Arzt ankam, musste aus Gründen der Sicherheit für die Fahrer auf das Eintreffen des Arztes gewartet werden. So begannen die Rennen der IKWC erst um 18 Uhr.

Die 108 Fahrer teilten sich in ein Drittel aus 10 Nationen und zwei Drittel Brasilianern. In sechs Gruppen aufgeteilt fanden an diesem Tag sechs Rennen statt.

Das Rennen der ersten Gruppe gewann ein Favorit: der Belgier Robin Borremans, der in einem der drei Karts saß, die aufgrund ihrer Überstärke gegenüber den anderen Karts ab dem zweiten Renntag ausgeschlossen werden.

Manuel Tenschert startete in Gruppe 2 auf Position 9. Der Start verlief erfolgreich, das Feld teilte sich und Tenschert hatte keinen Druck mehr von den hinteren Fahrern. Das Überholen des Brasilianers vor ihm gestaltete sich aufgrund dessen Kampflinie sehr schwierig. Als der Brasilianer bald seinen Pitstop absolvierte stellte sich Tenschert einer neuen Herausforderung: ein langsamerer Brasilianer blockte den Österreicher und bremste ihn auf langsame Rundenzeiten herunter. Daraufhin gab es für Tenschert keine andere Möglichkeit als seinen Pitstop zu absolvieren. Zurück auf der Strecke angelangt fand sich Tenschert direkt hinter dem Brasilianer wieder, der bereits die ersten Runden Kampflinie gefahren war. Dementsprechend setzte sich das Rennen fort, Tenschert kam am Ende als 9. ins Ziel und wurde aufgrund von zwei Strafzeiten nachträglich auf Platz 7 vorgereiht.

Alexander Gumpenberger startete in Gruppe 3 auf Position 10, konnte in den ersten Runden aber schon einige Plätze gut machen. Seinen Pitstop musste er wiederholen und verlor so wichtige Positionen. In einem heftigen Zweikampf mit einem belgischen Fahrer, der mehr als die Hälfte des 30-minütigen Rennens anhielt, konnte Gumpenberger den Belgier in der vorletzten Kurve überholen. In diesem Überholvorgang versuchte der Belgier in einer schlechteren Ausgangsposition seinen Platz wieder zu ergattern. Jedoch war dies unmöglich, er knallte in Gumpenbergers Seitenwand. Nach dem Crash kam der Belgier vor Gumpenberger ins Ziel, bekam jedoch nach dem Rennen Strafzeit, sodass Gumpenberger doch noch auf Platz 9 landete.

Aus Gründen der Neugier verließen Gumpenberger und Tenschert nach ihren Rennen nicht die Halle, sondern beobachteten das Rennen der fünften Gruppe. Die Erfahrungen mit dem Namen „Miranda“ aus der letzten Weltmeisterschaft in Belgien und auch aus der bisherigen in Brasilien zwangen sie förmlich dem Rennen zuzusehen. Aufgrund von Pech bei der Kartlosung wechselte Miranda sein Kart, das auch Tenschert zuvor in der Qualifikation gefahren hatte. Daher musste Miranda (dessen Vater Tenschert kurz zuvor in Gruppe 2 geblockt hatte) vom letzten Startplatz aus das Rennen bestreiten. Das Rennen war von dem Phänomen definiert, dass der Brasilianer auf dem letzten Startplatz am Ende auf Platz 2 landete. Zufällig hatte Miranda eines der drei Karts gezogen, die aufgrund ihrer Überstärke ab dem zweiten Renntag gesperrt sind. Sehr auffällig war, dass Miranda aufgrund seiner Herkunft und seines Rufes von seinen brasilianischen Freunden von hinten bis ganz nach vorne durch gewunken wurde. Dies ist einer Weltmeisterschaft nicht würdig.

Die Favoriten Borremans (Belgien), Grooten (Belgien), Washington (Brasilien), Laporte (Belgien), Costa (Brasilien) und Jorge (Brasilien) finden sich alle auf Top Platzierungen.


Renntag 2

AUSTRIA ist DABEI…

Der Start des ersten Rennens am zweiten Renntag verschob sich von 10 auf 12 Uhr.


Manuel auf dem Podest!

Um 15:15 Uhr startete schließlich die Gruppe von Manuel Tenschert. Er hatte bei der Kartlosung ein sehr gutes Kart ergattert und fuhr damit in der Qualifikation auf Rang 4. Nach dem Rennstart konnte er schnell auf Platz 3 vorrücken, lieferte sich aber das gesamte Rennen einen erbitterten Zweikampf mit dem Brasilianer hinter ihm. Tenschert absolvierte seinen Pitstop vor dem Brasilianer, und fiel dadurch hinter ihn zurück. Der Pitstop des Brasilianers dauerte etwas länger, sodass Tenschert weit an ihm vorbei zog und sich wieder auf Platz 3 vor dem Brasilianer befand. Den Zweikampf gewinnt Tenschert, und durch einen wiederholten Pitstop des Führenden fuhr Tenschert am Ende auf Platz 2. Zusätzlich punktete Tenschert in diesem Rennen mit der schnellsten Rennrunde!

Gumpi auf dem Podest!
Der Goldene Helm is back!

Um 16:15 Uhr war die Gruppe (Todesgruppe*g*) von Alexander Gumpenberger an der Reihe. Drei Weltmeister fuhren in diesem Turn. Zusätzlich musste Gumpenberger auch mit dem starken Pedro Washington (Brasilien) und dem extrem schnellen Borremans (Belgien) konkurrieren. Trotz eines mittelmäßigen Karts fuhr Gumpenberger in der Qualifikation auf Position 2. Diesen Rang konnte er souverän das ganze durch Rennen halten. Den Drittplatzierten hatte er schnell abgehängt, der Abstand zum Erstplatzierten war stets gering.

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