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AMPFING (D), 23.05.2008

Austria Karting Challenge: Die zweite Runde

Perfektes Wetter und ein ambitioniertes Starterfeld sorgten am Wochenende im bayrischen Ampfing für packende Zweikämpfe und tolle Einzelleistungen. Mittlerweile kristallisieren sich in den einzelnen Klassen bereits Favoriten für die Meisterschaft heraus. Einziger Wermutstropfen: „Die wunderschöne Veranstaltung hätte sich mehr Teilnehmer verdient“, so Organisator Andreas Gaiseder von Motorsport Promotion Austria (mspa). Der Termin am verlängerten Wochenende machte aber einen Strich durch die Rechnung; „nur“ 65 Motorsportler gingen an den Start.




In der deutlich aufstrebenden Klasse „Rotax Mini-Max“ zeigte einmal mehr die Ungarin Barbara Havasi groß auf. Sie betreibt den Sport aber schon seit ihrem vierten Lebensjahr und hat internationale Erfahrung.



Nur der Oberösterreicher Florian Wiesinger konnte ihr das Wasser reichen. Ein bemerkenswertes Debüt in dieser Klasse, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, gelang dem Oberösterreicher Thomas Preining. Mit einem vierten und einem zweiten Platz bewies er, dass er das Talent seines Vaters Andy – erfolgreicher Motorrad-Rennfahrer – geerbt hat.



Nur sechs Fahrer gingen in der Königsklasse, der Shifter Challenge, an den Start. Diese kleine Gruppe präsentierte aber hohes fahrerisches Niveau. Nicht zu schlagen war der Wiener Roland C. Vallery, der allerdings im ersten Lauf eine Verwarnung wegen seines zu „ambitionierten“ Fahrstils kassiert hatte.



Auch bei den Rotax-Senioren dominierte ein Oberösterreicher: Simon Wagner gewann souverän beide Läufe. Sogar international erfahrene Stars hatten ganz klar das Nachsehen. Hinter Wagner das gewohnte Bild: Die Verfolger waren Josh Hart (nun mit österreichischer Lizenz), Imre Birizdo, Robert Ortner und Niki Laa.



Mario Novak aus Wien konnte sich bei den Rotax-Junioren über einen ersten und einen zweiten Platz freuen. Bemerkenswert: Novak kann offensichtlich vom Kartsport nicht genug bekommen, er fuhr auch bei den Senioren beide Läufe. Ganz klar schnellstes Mädchen wurde Sandra Simbürger; sie konnte einen zweiten und einen dritten Platz „erfahren“. Wie Wagner hat sie sich ihre ersten Sporen in der Halle verdient. Simbürger ist der beste Beweis, dass sogar kleine „Mama-Papa-Teams“ ganz vorne dabei sein können. Gaiseder: „Talent kann durchaus großen Geldeinsatz wettmachen“.



Praktisch in einer eigenen Liga in der Bambini Challenge war Michael Schöllnberger (Oberösterreich) unterwegs. Seine härtesten Konkurrenten: der Deutsche Christopher Grömbmaier und Alexander Supper (NÖ). „Diese Kids haben enormen Spaß beim Kartfahren“, freut sich Gaiseder. Ihre Väter hingegen sehen die Rennen manchmal verbissener und nicht ganz so locker wie die Piloten.

Die Meisterschaft bleibt in allen Klassen spannend, verspricht Gaiseder. Die nächste Runde steigt am 14. Juni in Graz.

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