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Oschersleben, 29./30.09.2007

Ford Fiesta ST Cup: Patrick Tiller am Podest!

Nach dem nicht so erfolgreichen Wochenende der TOP 10 am Sachsenring (15. bis 16.9.) hatte sich der Österreicher Patrick für die beiden Läufe in Oschersleben viel vorgenommen.



Schon beim freien Training im Ford Fiesta ST Cup am Samstag früh aber wurde der Youngster wie auch mehrere andere Rennfahrerkollegen aber zunächst ausgebremst: Aus administrativen Gründen konnten viele Piloten nur drei Trainingsrunden absolvieren. Der Leopoldsdorfer steckte dies weg und konzentrierte sich sogleich auf das Qualifying, das bei strömenden Regen von statten ging. Rang 13 stellte den "Rookie" nicht ganz zufrieden, allein die relativ geringen Abstände zu den vorderen Plätzen aber ließen ihn hoffnungsfroh dem Rennen entgegensehen.



Und der erste Lauf begann - nach wie vor bei Regen - verheißungsvoll: Dem 19-Jährigen gelang ein perfekter Start, nicht weniger als fünf Konkurrenten waren bereits nach der ersten Kurve "geschluckt"! Als vor ihm auch noch ein Rivale in der Juniorwertung, Mario Koch, ausfiel, lag Patrick auf Platz sieben. Diesen behauptete der Österreicher dann bis zur vorletzten Runde, ehe von hinten Matthias Luger mit "Speed" heranrauschte und ihn überholte.

Der Kampfgeist Patricks war geweckt, in der letzten Runde versuchte er eine Konterattacke, die leider nach hinten los ging: Beim Versuch, Luger wieder zu überholen, überpowerte der Österreicher, so dass von hinten auch noch ein weiterer Pilot an ihm vorbeizog. "Das hat mir sehr gestunken", so das schließlich auf dem neunten Rang gelandete Nachwuchstalent hinterher.



Der Start an Tag zwei sollte dann ähnlich beginnen wie am Samstag: Patrick schnappte sich sofort drei vor ihm liegende Kontrahenten und lieferte im weiteren Verlauf mehrere Beweis seiner starken Tagesform: Zunächst überholte er Christopher Mies, den vor ihm Führenden in der Juniorwertung und machte auch vor Thomas Kappeler, immerhin Vierter des Gesamtklassements, nicht halt. Gemeinsam mit dem Trio Seifert, Martin und Landgraf setzte sich der Leopoldsdorfer vom übrigen Feld ab.

Und dass der junge Pilot des Vizethum-Racing-Teams schon viel dazu gelernt hat, zeigte sich in der Endphase des Rennens: Patrick beobachtete das Geschehen vor sich und machte sich bewusst, dass es wohl sehr schwierig sein würde, neben dem vor ihm fahrenden Landgraf auch die Routiniers Seifert und Martin "einzufangen". Ein seiner Ansicht nach zu ehrgeiziges Unterfangen, verbunden mit dem Risiko, eventuell ganz herauszufallen. Dem 19-Jährigen entging nicht, dass Landgraf am Ende der Start-Ziel-Geraden immer relativ frühzeitig bremste, und richtete seine Strategie danach aus. Zum Ende der vorletzten und gleichzeitig zu Beginn der letzten Umrundung des Kurses griff er an, ging an Landgraf vorbei und bremste den Rivalen in der ersten Kurve aus. Patrick erwehrte sich dann noch eines Gegenangriffs Landgrafs erfolgreich und fuhr am Ende auf einen herausragenden dritten Platz.



"Ein Wahnsinnsgefühl", beschrieb Patrick seine Emotionen, als er erstmals mit auf dem Siegerpodest stehen durfte und die obligatorische Sektdusche genoss. Der junge Österreicher hatte seine "Drohung" jedenfalls wahrgemacht, in dieser Saison aufs Podest fahren zu wollen. Dass dies keine leeren Worte waren, hat er somit eindrucksvoll bewiesen.

Hinter Christopher Mies, der mit 141 Punkten enteilt ist, hat Patrick Tiller mit 97 Zählern gute Aussichten, Konkurrent Koch in der Juniorwertung in die Schranken zu weisen und sich den zweiten Platz zu sichern. Und vor dem Saisonabschluss auf dem Hockenheimring kann er in der teaminternen Wertung sogar Routinier Harald Hennes (99 Punkte) noch überflügeln. Für Spannung auf dem Hockenheimring ist also gesorgt!

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