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19.-21. Mai 2006, LONATO (I)

2. EM LAUF Rotax Max Mojo Challenge in Lonato (I)

Vom 19. – 21. Mai fand in Lonato der zweite Lauf zur Rotax EM statt. Einige Österreicher nahmen die Herausforderung an und stellten sich dem starken internationalen Feld. Wie bei solchen großen Veranstaltungen zählt nicht nur ein Tag, sondern man muss an 3 Tagen Leistung bringen, sonst wird es mit einer guten Platzierung im Finale nichts. Ein ausführlicher Bericht von Michael Fiedler.

Michael Fiedler



In der Königsklasse der, Rotax Challenge waren 4 Österreicher und unser Australier Ben George unterwegs.

Ben George, v=(pxd)2
Dominik Kraihamer, v=(pxd)2
Kevin Friesacher, CRG Werksteam
Kevin Reichard, A1 Speedworld by MKR Team
Robert Ortner, derselbe

Schon in den ersten Tagen zeigte sich, dass die Österreicher mehr als nur mitfahren wollten. Ben George war mit seinen Zeiten, jedes Mal unter den Top 5. Kevin Friesacher, wusste bis vor kurzem nicht, dass es da überhaupt einen Bruder gab, zeigte, was er in Frankreich bei den ICA Rennen gelernt hatte und positionierte sich immer wieder in den Top 15. Kevin Reichard, der sich überhaupt erst in seiner ersten Saison heuer befindet, schwankte noch etwas mit seinen Leistungen. Somit reihte er sich bei den freien Trainings so zwischen Platz 5 und 20 ein.

Das A1 Speedworld by MKR stellte sich dann immer besser auf die Verhältnisse ein und somit wurden seine Zeiten immer konstanter. Dominik Kraihamer kämpfte sich auch immer näher an die Spitze heran und lag am Schluss ebenfalls so um die Top 20. Robert Ortner kämpfte beherzt. Bei den ersten Trainings noch dabei, jedoch mit dem Grip kamen auch die Probleme an seinem Kart, die er einfach nicht bändigen konnte. Daher war er mit einem Rückstand von 7 Zehntel ziemlich weit hinten zu finden.

Freitag Nachmittag wurde es dann ernst:
Wie immer, bei solchen Großveranstaltungen ist Erfolg nur möglich, wenn man den Grundstein schon im Zeittraining legt.

(Habe keine Zeittrainingsliste, daher nur ungefähr)
1. Martin Pierce 44.904s
5. Ben George 45.112s
11. Kevin Friesacher 45.259s
17. Kevin Reichard 45.403s
18. Dominik Kraihamer 45.408s
49. Robert Ortner 45.681s

Wie schon aus den Zeiten ersichtlich, hatte Ortner das Pech, dass da 30 Fahrer innerhalb von zwei Zehntel waren.

Samstag fanden dann alle Qualifikationsläufe statt:
Fix fürs Finale Qualifiziert:
Ben George hatte einige Probleme und beendete die Läufe auf dem 20. Gesamtrang.
Kevin Friesacher belegte den ausgezeichneten 5. Rang
Kevin Reichard hatte einen Ausrutscher in Lauf 3 und somit hiess es nicht Platz 5 sondern Platz 17. Doch es war sein erstes Finale.

Hoffnungslauf:
Dominik Kraihamer schaffe es ganz knapp nicht sich zu qualifizieren und landete auf Platz 30. Jedoch mit guten Chancen ins Finale zu kommen. Den Platz 30 ist Startplatz 2 im Hoffungslauf, wo sich ja die ersten 6 noch für das Finale Qualifizieren.
Robert Ortner belegte nach den Qualifikationsläufen den 47. Platz.

Sonntag Final Day:
Die Hoffungsläufe sind immer einen Blick wert. Was da auf der Kartbahn abgeht, gleicht immer einen Crashcar Derby. Dominik verlor recht schnell ein paar Plätze und befand sich somit auf dem ungeliebten sechsten Platz. Ungeliebt deswegen, weil jeder der auf diesem Platz ist, sich nicht sicher sein kann, doch noch abgeschossen zu werden. Daher gibt es um diesen Platz immer die ärgsten Fights.

Kraihamer konnte sich mit dem 5. Platzierten von den Verfolgern lösen. Doch er wollte mehr. Er überholte den Deutschen Thumm, doch Thumm wollte diesen Platz nicht aufgeben, dass führte zu einem kleinen Crash. Thumm musste aufgeben und Kraihamer landete mitten im Feld der Verfolger und musste sich erneut den Platz im Finale erst sichern. Doch Kraihamer schaffte es und Qualifizierte sich fürs Finale.

Der Sieger des ersten EM Laufes in Salbris (F), America Cenel, beendete den Hoffungslauf auf Platz 10 und qualifizierte sich nicht. Auch Ortner schaffte es nicht.

Pre Finale:
Kevin Friesacher wurde erneut 5.
Dominik Kraihamer kam trotz Hoffungslauf auf Platz 19.
Kevin Reichard musste erkennen, dass es im Pre Finale noch mal eine Spur härter wurde und wurde zurück gereiht bis auf Platz 21.
Ben George fiel durch Probleme weiter zurück und landete auf Platz 24.

Finale:
Kevin Friesacher hatte sich viel vor genommen für das finale, doch ein Crash verhinderte den Platz unter den Top 5 und er wurde 8.

Kevin Reichard hat im Pre Finale sehr viel gelernt und setzte das auch gleich im Finale um. Er schnitt durch das Feld und beendete sein erstes Int. Final auf platz 10. Weiters fuhr er die dritt schnellste Runde in diesem Rennen.

Dominik Kraihamer kam auf Platz 14.
Ben George ist nicht gestartet.



Rotax Junioren: 2 Österreicher am Start
Daniel Schellneger reihte sich nach dem Zeittraining auf 8 ein. In einem Gespräch zeigte er sich allerdings etwas enttäuscht und meinte, dass er gegen die ersten 3 keine Chance hätte. Er hätte keine Ahnung wo er noch 3 Zehntel finden sollte.

Ein Pech schwarzer Tag für Laura Kraihamer, total beim Setup vergriffen landete sie nur auf dem letzten Platz.

Daniel Schellneger, v=(pxd)2
Laura Kraihamer, v=(pxd)2

Qualy Läufe:
Schellneger verbesserte sich zwar nicht Zeiten mäßig, doch in jedem Lauf kam er ein Stückchen weiter nach vorne. Er qualifizierte sich locker für das Finale.
Laura setze ihre Pechserie weiter fort. Es kaum einen Lauf der Planmäßig verlief. Somit musste sie in den Hoffnungslauf.

Sonntag:
Am Sonntag lief es für Laura endlich besser und sie kam immer besser in Schwung. Im Hoffnungslauf qualifizierte sie sich denkbar knapp als 6 und durfte doch noch ins Finale.

Pre Finale:
Daniel Schellneger zeigte sich gewohnt stark. Er kassierte gleich einmal einen Kontrahenten am Start und holte sich sogar einen der uneinholbaren und belegte den zweiten Platz.
Laura bestätigte ihre ansteigende Leistung vom Hoffnungslauf und beendete das Pre Finale auf Platz 26.

Finale:
Schon beinahe als Fan beobachte ich Schellneger wie er sich trotz langsamerer Rundenzeiten die Führungsposition holte. Doch leider wurde er abgeschossen und musste aufgeben. Aber trotzdem SUPER gefahren… THX

Laura kämpfte sich immer weiter nach vorne und war kurzzeitig sogar schon unter den Top 15. Doch auch sie wurde Opfer einer missglückten Überholaktion und landete wieder weiter hinten. Doch sie beendete das Finale auf dem 20. Platz.



Rotax DD2:
Ben George, v=(pxd)2
Bernd Herndlhofer, MS Kartracing Team

Ben George lag etwas hinter den Erwartungen zurück und konnte den Speed von der Spitze nur selten mit gehen. Er kam dennoch im Qualy auf Platz 3, landete im Finale dann noch auf Platz 4.

Bei Bernd Herndlhofer ging es schon etwas turbulenter zu. Im Qualy auf Platz 12 und sichtlich unzufrieden tankte er sich richtig bei den Qualy Läufen immer wieder etwas weiter nach vorne.

Das sicherte ihm im Pre Finale Startplatz 5. Im PRe Finale hatte er dann eine Auseinandersetzung mit einem anderen Piloten und beide wurden vom Bewerb ausgeschlossen.



Der nächste Lauf zur Rotax Max Mojo Challenge findet von 26.-30 Juli auf der A1 Speedworld in Bruck/Leitha (A) statt!

[Linktipp: www.rgmmc.com]

Autorenverweis
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