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RENNBERICHT TELACC RACING, VYSOKE MYTO (CZ)

Kart Division: Rennbericht Telacc Racing

Am vergangenen Wochenende (03.06. – 05.06.) fand im tschechischen Vysoke Mytho der zweite Lauf zur österreichischen ASKÖ 4-Takt Team-Kart-Staatsmeisterschaft statt. Mit von der Partie war auch wieder die Truppe von „telacc Racing Motorsport“ rund um die beiden Tullner Dominik Riedmayer und Michael Hofer, wobei Riedmayer seine Premiere im Kart gab.

Telacc Racing

Rien ne va plus – nichts ging mehr!

Bereits bei der Abreise begannen die Schwierigkeiten für das noch junge Team. Durch ein kurzfristig aufgetretenes Problem an einem Motor verzögerte sich die endgültige Abfahrt aus der Tullner Werkstatt auf 02:00 in der Früh – wodurch auch die Ruhezeit für die beiden Tullner Kart Piloten, die sich auch um die Logistik im Team kümmern, eher bescheiden war.

Nichtsdestotrotz begann man am frühen Freitagmorgen mit den Vorbereitungen für das freie Training, wobei hier das Ziel war den beiden „Neulingen“ im Team, Dominik Riedmayer (Tulln) und Markus Willert (Strasshof) möglichst viel Zeit zum „anfreunden“ mit dem Rennkart zu geben. Zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles perfekt für telacc Racing Motorsport. Die Zeiten waren in Ordnung, wobei vor allem Riedmayer mit dem für Ihn neuen Gefährt überraschend schnell sehr gut zurecht kam, und sich mit Zeiten im guten Mittelfeld des 33 Teams starken Feldes wiederfand.

Somit zog Michael Hofer nach dem Freitag Training eine durchwegs positive Bilanz: „Alle neuen Fahrer kommen mit der Strecke gut zurecht – vor allem Dominik konnte sich sofort mit einem guten Setup an die Grenzen herantasten.“
Der Startplatz war ebenso in Odnung – Platz 25 für eine Strecke die alle Fahrer von telacc Racing noch nicht kannten!



Am Samstag stand dann das 9h Rennen am Programm welches durch Teamchef Bobby Horak eröffnet wurde. Auch die weiteren beiden Fahrer, Michael Hofer und Kurt Wiesauer konnten ihre Turns noch im Trockenen fahren bevor sich ein absolutes Aprilwetter in Vysoke Myto einfand. Regen und Sonne wechselten im Minutentakt. Somit waren die Verhältnisse auch dementsprechend schwierig einzuschätzen – hier zeigte sich bereits, dass es an diesem Wochenende für die Mannen von telacc Racing nicht viel zu holen gab. Wo man sich mit der Reifenwahl vergreifen konnte passierte dies auch!

Somit konnte auch der Tullner Riedmayer seine Erfahrungen machen: “Mit Slicks im Regen macht zwar extrem Spaß – aber wirklich schnell kannst da nicht sein.“ Nach einigen Drehern in Folge konnte er sich besser auf die Bedingungen einstellen und das Team rund um den 25 Gesamtrang halten. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Kurt Wiesauer konnte sich bei seinem zweiten Turn bis auf den 16. Gesamtrang vorarbeiten bevor er in langsamer Fahrt die Box ansteuerte. „Motorschaden!“ waren seine ersten Worte, und die Mechanikercrew rund um Peter Dangl und Pepi Kapuy waren schon startklar.

Zwar konnte der Motor innerhalb weniger Minuten gewechselt werden – allerdings bedeutete dies den 28. Rang im Gesamtklassement nach 5 Stunden. Trotz alledem konnten die Schlussfahrer, Baig, Riedmayer, Horak und Hofer das Team noch auf den 21. Rang in der Endwertung nach vorne fahren. Alles in allem kam man also noch mal mit einem blauen Auge davon.

Über Nacht wurde dann von Mechaniker Peter Dangl das Kart erneut auf Vordermann gebracht und so konnte man am Sonntag die 9 Sprintrennen in Angriff nehmen. Bei den ersten beiden Rennen fand man sich erneut mit den falschen Reifen auf der Strecke – wobei ein 30 Minuten Rennen zu kurz für einen Reifenwechsel ist – also lautete die Devise für Hofer und Wiesauer nur: Weiterkämpfen! Wobei das Statement von Wiesauer nur „einfach Geil!“ war - mit einem breiten Grinsen.



Als Dritter war Riedmayer an der Reihe. Durch eine kluge Fahrweise konnte er sich am Start aus einigen Tumulten heraushalten und kam als 14. aus der ersten Runde zurück. Leider wurde er kurz darauf von einem Gegner so unglücklich gerammt, dass beim rechten Vorderreifen das Ventil beschädigt wurde und der Tullner ab der 3. Runde mit einem Platten zu kämpfen hatte. Trotzdem konnte er sich als guter 27. über die Ziellinie retten wobei die Rundenzeiten bei weitem nicht die schlechtesten des Feldes waren! Jedoch musste Nadeem Baig als nächster sein Rennen aufgrund des Reifenwechsels mit 2 Runden Rückstand aus der Box starten. Nach einem perfekten Rennen konnte dieser aber als guter 27. von 33 Teams die Ziellinie überqueren.

Teamchef Bobby Horak konnte telacc Racing dann auf den 22 Rang nach vorne bringen. Das sechste Sprintrennen war der zweite Einsatz von Dominik Riedmayer – allerdings nur kurz! Nach gutem Start gab das zweite Aggregat nach wenigen Runden den Geist auf. Der zweite kapitale Motorschaden innerhalb von 24 Stunden. Somit blieb dem enttäuschten Team rund um die beiden Tullner Michael Hofer und Dominik Riedmayer nur mehr die Fahrt nach Hause anzutreten. Dort wurde bereits mit der Zerlegung der Motoren und dem Suchen nach der Fehlerquelle begonnen – damit dieses Szenario bei der nächsten Veranstaltung in einem Monat in der Steiermark nicht erneut eintreten kann.

In der Zwischenwertung liegt das Team von telacc Racing Motorsport nach 2 von 5 Rennwochenenden am 22. Rang von insgesamt 35 Teams. Michael Hofer:“ Für unsere erste Saison bin ich durchwegs zufrieden. Nur das mit den beiden Motorschäden war schade. Das darf nicht mehr passieren – da müssen wir noch einiges lernen. Sehr gefallen hat mir aber die Leistung von Dominik Riedmayer – der das Gebetsbuch aus dem Rallyesport sehr erfolgreich gegen das Lenkrad eines Rennkarts getauscht hat!“

Riedmayer hat dem Rallyesport aber nicht gänzlich den Rücken zugekehrt. Bereits am kommenden Wochenende (17. – 18. Juni) wird er wieder nach seiner 1-jährigen Verletzungspause ein Comeback am heißen Sitz von Markus Hainschwang feiern. Bei der Castrol Rallye nimmt das Team bereits zum zweiten Mal teil – wie immer unter dem Motto „Söwa spoan – söwa foan!“. Diesmal starten die Beiden in der Gruppe N3, wo sich knappe 10 Teilnehmer eingeschrieben haben und eine Top 5 Platzierung das große Ziel ist.

[Linktipp: www.telacc-racing.at]

Autorenverweis
Kart Division: Rennbericht Telacc Racing

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