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PANNONIARING, 07./08.05.2005

TAG-Racing Austria: Saisonauftakt in Ungarn!

Erstauftritt der neuen TAG-Serie im Neo-EU-Land Ungarn. Das Konzept des Touch-and-Go auf dem Prüfstand der Kunden-Akzeptanz und ein zufriedener Veranstalter mit neuen Eindrücken aus dem Nachbarland.

TAG-Racing Austria

Der Veranstalter war, wegen der Diebstahlsgefahr einer Veranstaltung in einem Ost-Land etwas skeptisch gegenüber gestanden, aber es zeigte sich, dass die Sorgen völlig unbegründet waren. Ebenso der Grenzübertritt ging völlig problemlos über die Bühne, womit die Grundvorraussetzungen auch für weitere Veranstaltungen erfüllt wären.

Die Kartstrecke liegt am Ende des Fahrerlagers im Infield des großen Pannoniarings, ca. 150 km südöstlich von Wien. Der Asphalt der permanenten Kartbahn bietet, verglichen mit den österreichischen Outdoor-Kartbahnen wenig Grip, der Streckenverlauf ist flüssig, jedoch nicht besonders schnell. Hervorragend ist die Übersichtlichkeit und zwar für den Fahrer wie auch Zuschauer.

Das Wetter war ziemlich windig, es sah ein bißchen nach Regen aus, doch der blieb angenehmerweise aus - Nachmittags wurde es dann etwas wärmer. Für die Verpflegung gab es ein Restaurant, untergebracht in einer Containerburg, wo Essen und Bedienung ausgezeichnet waren.

In der TAG Klasse hatten 8 Teilnehmer genannt, vier Karts mit Rotax RM1, ein Kart mit PRD Fireball, ein Kart mit Biland Motor und zwei Langstreckenkarts mit Briggs&Stratton Motor. Leider reiste ein Fahrer eines RM1 Karts wieder ab, weil sein Helm nicht abgenommen wurde. Die Starteranzahl ist zwar noch ausbaufähig, trotzdem war der Veranstalter Ralph Karger damit nicht unzufrieden.

Schon im Qualifying zeichnete sich ab, das die Entscheidung um den Sieg zwischen den RM1-Karts und dem Fireball fallen würde, da die Langstreckenkarts zwar knapp dahinter, aber einen Tick zu langsam für den Sieg waren. Das Team mit dem Bilandkart hatte ihren ersten Renneinsatz mit diesem Motor und kam noch nicht ganz zurecht.
Eine Vorentscheidung fiel schon im Qualifying, als Dino Karger im Kart mit dem PRD Motor zu wenig Gewicht hatte und in die letzte Startreihe versetzt wurde.
Trainingsschnellster war G. Gartner auf Rotax RM1.

Gartner nutzte seine Pole und ging im ersten Heat gleich mal in Führung, Dino Karger fuhr mit den Messer zwischen den Zähnen durchs Feld und war schon nach wenigen Runden auf Platz 4 zu finden, 5 Runden vor Schluß überholte er in einem fairen Zweikampf den Dritten und war sodann knapp hinter dem Führungsduo.
Drei Runden vor Rennende flog der Zweite des Rennens, P. Leutgeb, ab und Dino erbte somit den 2. Rang. Scholz von den Kamikazes matchte sich noch mit Leutgeb um Platz 4, wurde aber kurz vor dem Ziel noch überholt. Gartner gewinnt.

Im zweiten Heat hatte Gartner somit wieder die Pole Position. Dino Karger übergab den Fireball an Marco Formanek, der seinen ersten 2-Takt Renneinsatz feierte und gleich von Platz 2 und somit aus der ersten Reihe ins Rennen ging. Auf Platz drei und vier standen die Gebrüder Leutgeb mit den RM1. Leider drehte sich Marco gleich in der ersten Kurve nach dem Start und brauchte länger als eine Runde um wieder auf die Strecke zu kommen - womit seine Chancen dahin waren. Der Zieleinlauf hieß Gartner vor den Leutgeb Brüdern und Gabor Götz von den Kamikazes. Für Günther Stütz vom ORF-Team lief es im zweiten Heat schon bedeutend besser, was Platz 5 bedeutete.

Das Teamrennen wurde ein überlegener Sieg des Teams Kamikaze vor dem Team Fireball, Dritter wurde das Kart-Team des ORF.

Im Endeffekt waren alle glücklich mit diesem Saisonauftakt der neuen TAG Serie, vor allem in der Einzelmeisterschaft, wo beim nächsten Rennen in Bruck/Leitha noch mindestens zwei neue Teilnehmer zur Serie stoßen werden.

[Linktipp: www.tagracing.de]

Autorenverweis
TAG Racing: Bericht A1 Speedworld
TAG-Racing Austria: Saisonauftakt in Ungarn!

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