Report | 30.07.2002

Der JFF Raceday 2002

JFF - das steht für Just For Fun. Alexx Tischer ist der Organisator dieser Hobbyserie, bei der es nicht nur ums beinharte Kartrennfahren geht, sonder auch einfach um den Spaß am gemeinsamen Hobby. Der JFF Raceday ist der Jahreshöhepunkt. Heuer kamen 88 Teilnehmer auf die Styriakarting Anlage um gemeinsam Spaß zu haben.

Alexx Tischer



Am 27.7.2002 fand zum 2.Mal der JFF-RaceDay statt, ausgetragen auf der beliebtesten Kartlocation Österreichs, der Styria Kartbahn in Laa/Zettling.



88 Starter!
Größtes Einzelfahrer Event 2002 bisher

Waren beim ersten Anlauf 54 Starter zu verzeichnen, nahmen diesmal 88 FahrerInnen aktiv in den Bewerben teil. Ausgetragen wurde ein Hauptbewerb mit 74 FahrerInnen, ein Sonderbewerb mit 12 Startern und ein Teambewerb mit 20 Teams, dabei wurden über 400l Benzin verbrannt. Die Veranstaltung wurde in 4-Takt-Kreisen als „das größte Österreichische Einzelfahrer Event dieser Saison, bei dem alle Teilnehmer in der gleichen Klasse gestartet sind“ gehandelt.




Det Schmoll
Bewährter Moderator

Um 10 Uhr traf Moderator Det Schmoll, der schon den ersten RaceDay souverän abhandelte, ein und mit dessen Eröffnung begann der RaceDay nun auch offiziell. Es folgte die Auslosung der ersten Läufe, bzw. die 4 Trainingsläufe des Hauptbewerbes und das Qualifikationstraining aller nicht im Hauptbewerb startenden.




Training
Kleiner Vorgeschmack auf die Dichte

Die Trainingsläufe, welche zum Kennenlernen der Strecke und zur Einteilung der Qualifikationsläufe dienten, zeigten bereits mit wem im weiteren zu rechnen sein würde Schnellster war Michael Huber, gefolgt von Wern@ir Trügler, Ernst Dittrich, Mario Bruxmeier und Petra „Bärli“ Schlosser. Die Zeiten lagen sehr dicht beisammen.



Die Qualifikation für den Sonderbewerb ergab die Poleposition für Thomas Wimmer vor Judith „Bela“ Kogler und Daniela „Bounty-Kid“ Steibl.


Bela Kogler siegte im Sonderbewerb





Qualifying
dividierte das Feld in vier Finalgruppen

In den Qualifikationsläufen ging es um die schnellste Runde, die schnellsten 5 jedes Laufes qualifizierten sich für das A-Finale, die nächsten 5 für das B-Finale und so weiter. Im Verlauf des Tages wurden einige Karts beschädigt, so dass die Anzahl der Finalteilnehmer der ersten 3 Finalläufe von 20 auf 19 reduziert werden musste.




Teamrennen
Jux und Tollerei

Nach den Qualifikationsläufen folgte die erste Entscheidung des Tages, das Teamrennen, 30 Minuten, 2 Fahrer die ca. zur Hälfte der Fahrzeit wechseln mussten. Nach 13 Minuten wurde mit der grünen Fahne die 4 Minuten lange Wechselzeit angezeigt, in dieser Phase musste der Fahrer gewechselt werden. Aus der Pole starteten Susi und Strolchi, Sabine Moser und Arno Lohberger vom krcv. Dahinter RWL, Steve Schweinzer und Wern@ir, Le Ferdl, Niki Schmid und Gerald Scholz, La Bärli, Bärli Schlosser und Martin Rennhofer.


Nur ein Defekt
Peter Heinz Eder

Den besten Anfang hatte Le Ferdl, Gerald „Old Harry“ Scholz übernahm die Führung indem er Startfahrerin Sabine Moser überholte. Pech hatte Peter Heinz Eder, nachdem Speed One bereits einen Defekt hatte und das Ersatzkart bekam, musste das Team Italia (Eder und Ernst Dittrich) aufgeben.


Fahrerwechsel
rennentscheidend!

Spektakulär auch die Wechselphase, Old Harry sauste, in Führung liegend, an der Boxeneinfahrt vorbei und musst mühsam reversieren um in die Wechselzone zu gelangen. Dadurch hatte das Team RWL leichtes Spiel, Wern@ir fuhr den Sieg sicher nach Hause. 23 Sekunden dahinter folgten 3 Teams, innerhalb von 1,1 Sekunden platzierten sich La Bärli, Dumm und Dümmer (Rubicon und Ego) und am undankbaren 4.Platz Le Ferdl.


Die Sieger des Teambewerbs





Finalläufe
Je zwei Rennen

Unmittelbar nach dem Teambewerb begann die erste Serie der Finalläufe. Jedes Finale bestand aus 2 Läufen, der erste „normal“ gestartet, der zweite mit den Rückständen aus dem ersten Lauf. Außerdem gab es dazwischen einen Kartsturz.




Sonderbewerb
Bela Kogler siegt!

Der Sonderbewerb wurde zwischen den beiden Serien ausgetragen. Bela Kogler zog bei diesem Bewerb ihren Konkurrenten auf und davon und gewann mit einer sauberen Linie ihr erstes Rennen. Mit Bela wird bei zukünftigen Kartrennen, vielleicht auch im Viertakt Team Bereich, zu rechnen sein?




D-Finale
Karl Heinz Scherling

Im D-Finale hieß das Maß aller Dinge Karl Heinz „SRT“ Scherling. Er gewann den ersten und konnte diesen Platz auch nach dem Kartsturz halten. Dabei gelang ihm noch eine erwähnenswerte Leistung, er fuhr in beiden Läufen die gleiche Rundenzeit, 52,98.


Sieger im D-Finale: S-R-T Scherling


C-Finale
Sabine Mayer

Im C-Finale waren die Positionen nach dem ersten Lauf noch nicht bezogen. Konnte diesen noch Markus Posch gewinnen, ging der Sieg dieses Finales letzten Endes an Sabine Mayer, die im zweiten Lauf vom 3. auf den 1. Platz nach vor stürmte und dabei die schnellste Zeit dieser beiden Läufe erzielte.


War im C-Finale nicht zu biegen: Sabine Mayer



B-Finale
Hasi Höblinger

Das B-Finale stand wieder im Zeichen eines Mannes, Josef „Hasi“ Höblinger. Führte er schon nach dem ersten Run mit 6 Sekunden Vorsprung auf Stefan Hemetsberger, so war er auch im 2. eine Klasse für sich.


V-max Hasi Höblinger siegt im B-Finale





A-Finale
Le Mans Start!
Hindernislauf!

Schließlich folgte der Höhepunkt der Veranstaltung, das A-Finale. Wurden alle anderen ersten Läufe stehend gestartet, so mussten hier die FahrerInnen einen Le Mans-Start absolvieren. Aber wie schon in der ersten Auflage dieses Events, einen mit Hindernis, denn die Fahrer mussten am Weg zu den Karts einen Reifenstapel überwinden.


Spaßvögel
nahmen die Abkürzung
Rundenzeit 49,17!

Für den Spaßfaktor sorgten diesmal E.M.KoflAIR und Jolly, die durch Abkürzungen auf Rundenzeiten um und unter 50 Sekunden kamen, bzw. Oberwirt Jesse, der Old Harry während der Fahrt den Motor abstellte, was diesen allerdings nicht wirklich Freude bereitete.


A-Finale Lauf 2
Steve Schweinzer siegt!

Im Finale blieb nach dem ersten Lauf kaum ein Stein auf dem anderen. Michi Huber konnte seine Führung nicht halten und fiel auf den 2.Platz zurück. Jesse Streibl blieb ebenfalls erfolglos und fiel auf den 3.Platz zurück. Steve Schweinzer kämpfte sich vom 4. auf den 1. Platz nach vor und konnte so den RaceDay nach 2001 erneut gewinnen.


Die Top 3 des JFF Raceday 2002.





Schnellste Runde
Gerhard Scholz

Sensationell erneut Mario Bruxmeier der vom 7. auf den undankbaren 4.Platz nach vor fuhr. Die schnellste Runde, die gleichzeitig die schnellste aller Finalläufe wahr, fuhr Gerald „Old Harry“ Scholz mit 51,58.


Schnellste Rennrunde: Gerhard Scholz mit 51,58!





Siegerehrung
Beste Stimmung

Nach einer kurzen Pause wurden die Sieger geehrt, wurde den Helferlein Bounty, Pipi und Daniela gedankt, den Sponsoren Jesse und Joesi und den Betreuern Martin und Christoph.


50 Jahre
Altersunterschied

Die Bilder der Siegerehrung oder vielmehr des gemütlichen Beisammensitzens danach zeigten, dass die Veranstaltung ihr Motto „just for fun“ erfolgreich umgesetzt hat. Da sah man lachende Gesichter mit einer Altersspannweite von 50 Jahren. Da war auch bei den Ehrgeizigsten die Emotion über eventuelle Ungerechtigkeiten der Gemütlichkeit gewichen.


Der jüngste Teilnehmer



und der älteste Teilnehmer.



Fazit:
Gelungen!

Spätestens zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass der JFF-RaceDay erneut ein interessensübergreifendes Ereignis gewesen war, der den TeilnehmerInnen die Möglichkeit gab ihrer Leidenschaft im Rahmen eines gemütlichen Tages und auf der beliebtesten Kartbahn Österreichs nachzugehen. Denn schließlich wollen doch alle das selbe, nämlich Spaß!


Die Sieger des JFF Raceday 2002 waren die Teilnehmer.


Einen noch detaillierteren Bericht gibts auf der Homepage der JFF Serie.

Hunderte Fotos, die die Stimmung des Raceday sehr gut wiederspiegeln, finden sich auf www.flashface.com

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