Kart League | 09.05.2002

CKL 2002 - 6h Rennen in Laa/Zettling

In Laa/Zettling war vieles anders. Die Dominanz des Harmonika Müller Teams war auf dieser sehr schönen Rennstrecke nicht mehr in dieser Form gegeben wie in Greinbach/Hartberg. Viel knapper waren die Zeitabstände und die Rundenzeiten beisammen, das kann man schon alleine daran erkennen, dass die jeweil schnellste Rennrunde der einzelnen Teams nur um 1,5 Sekunden differierten, der Sieg wurde gar nur um 20 Sekunden entschieden. 13 Teams stellten sich vergangenen Sonntag der Herausforderung, mussten doch einige Piloten an zwei Veranstaltungen gleichzeitig antreten (Graz-City-GP) und CKL - Lauf in Laa/Zettling.

Hannes Wagner


Hotkart dominiert das Training.
Zu weiche Reifen?

Im Training dominierten die Hotkart "Sauberbrenner" und konnten die Pole für sich verbuchen. Rubicon Light und Harmonika Müller 1 folgten auf den Plätzen zwei und drei. Dahinter die restlichen 10 Teams.
Pünktlich um 13 Uhr wurde das Rennen gestartet und wie üblich fuhren die stärksten Piloten den Startturn, mussten doch viele von ihnen später auch noch in der Stadt an den Start gehen.






Business as usual
Harmonika Müller führt in der ersten Stunde

In der Anfangsphase dominierten Harmonika Müller und Hotkart, jedoch mussten die Hotkart'ler schon nach wenigen Runden die Box ansteuern. Sportwoche konnte nach 45 Minuten Fahrzeit mit tollen Rundenzeiten aufwarten und Werner Trügler konnte überraschend zu Norbert Sulzer aufschliessen und kurz vor dem ersten Fahrerwechsel in Führung gehen.

Auch Windischpower und Rubicon light hatten mit Fortdauer des Rennens immer wieder Probleme, die ich aber aufgrund meines eigenen Engagement im kartsport.at Team nicht wirklich reportieren konnte, da sich unser Team wacker im Mittelfeld schlug. Harmonika Müller 3, wo auch Dino Karger mitfuhr musste in der letzten Rennstunde einen Kranzbruch infolge zu rüder Fahrweise hinnehmen und fiel dadurch bis auf den zehnten Endrang zurück.




Harmonika Müller vs Sportwoche
Das Duell des Rennens

Der Kampf an der Spitze zwischen Harmonika Müller 1 und dem Sportwoche Team war ein Krimi par excellance. Werner Trügler wurde, im Dienst des Sportwoche Teams stehend, im letzten Turn eingesetzt mit der klaren Vorgabe Zeit gutzumachen, was auch gelang, jedoch fuhr auch das Siegerteam sehr schnelle Turns, worauf Werner nur ca. 40 Sekunden in seinem Part gegen Norbert Sulzer gutmachen konnte - und das war um 20,26 Sekunden zu wenig, trotzdem Spannung pur. Geblieben ist dem Sportwoche Team ein doch etwas überraschender zweiter Rang und die schnellste Rennrunde in 44,384s.




Harmonika Müller Power Girls
Diesmal unter den Erwartungen

Pushermen mit Frontmann Michi Gamauf konnte nur mit einer Runde Rückstand den dritten Gesamtrang für sich verbuchen.

Die Harmonika Müller Power Girls legten auch eine solide Leistung auf den Asphalt und konnten diesmal mit 11 Runden Rückstand auf das Siegerteam den vierten Platz nach Hause fahren. Petra Schlosser, etwas gehandikapt, konnte trotz leichter Indisposition einige schnelle Runden auf die Strecke knallen, worauf der vierte Rang abgesichert schien. Susanne Steibl, Judith Oberngruber, Renate Kohl , Patricia Immervoll sowie Silvia Jasbinsek taten ebenfalls ihr Bestes.




kartsport.at auf Rang 6
Gutes Mittelfeld für die Gastfahrer

Der Kampf um Platz fünf war ebenfalls sehenswert. Kamikaze setzte sich erst in der letzten Stunde gegen kartsport.at durch.

Platz 7 an das K1 Racingteam vor Rubicon full size, die auch mit gröberen Problemen zu kämpfen hatten.
Das ORF Kartteam belegte Rang 9, etwas enttäuschend nach dem guten Abschneiden in Hartberg auf Rang 4.
Das defektgebeutelte Team Harmonika Müller 3 musste sich diesmal nur mit Platz 10 begnügen, trotzdem dass sie im letzten turn mit Kranzbruch an vierter Position liegend aufgeben mussten.
Platz 11 ging an die enttäuschten Windisch Power Piloten, die dieses Wochenende kein Glück mit ihrem Kart hatten und nach 5 1/2 Stunden ebenfalls mit gröberen Defekten ausscheiden mussten.

Rubicon light mit 120 Runden Rückstand sowie die, mit hoher Erwartung ins Rennen gegangene, Hotkart-Truppe bildeten mit Platz 12 und 13 das Schlusslicht.



Bis zum nächsten Rennen am 25. und 26. Mai in Bruck wird noch sehr viel Testarbeit in den einzelnen Teams notwendig sein um die Performance zu erreichen, die jedes Team für sich in Anspruch nehmen will.

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